Nächster Verfahrensschritt für Wohnquartier am Südring

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Werne. Im nächsten Verfahrensschritt für die Einwicklung eines Wohnquartier am Südring hat der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung (ASPW) mehrheitlich die Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) und die Aufstellung des Bebauungsplanes 10 C mit elf Ja- und sechs Nein-Stimmen beschlossen.

Mit einer weiteren FNP-Änderung soll dafür in der Hustebecke ausgewiesene Wohnbebauung zurückgenommen werden, beschloss das Gremium einstimmig.

Auf der 24.800 Quadratmeter großen, bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche, sollen 94 Wohneinheiten mit insgesamt 9.500 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Geplant sind Reihen-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser.

Weil sich an den angrenzenden Straßen von Horneburg und Südring Gewerbebetriebe sowie die Kläranlage und der städtische Bauhof befinden, müssten durch die „heranrückende Wohnbebauung“ die Anforderungen an Lärm- und Emissionsschutz ebenso berücksichtigt werden, wie der Bestandsschutz der Gewerbebetriebe. Dazu zählt bei einem der Betriebe auch die Option einer eventuellen Erweiterungsfläche. Zudem sei man in Gesprächen mit dem Lippeverband.

So sehen aktuell die Pläne für das Baugebiet aus.

Für die CDU sprach sich Markus Rusche dafür aus, statt eines reinen Wohngebietes hier eine Durchmischung von Wohnen und Gewerbe anzubieten. Man müsse das Augenmerk auf die gewerblichen Nutzungen legen, positionierte sich Adelheid Hausschopp-Francke (SPD).

Im weiteren Verfahren seien nun zunächst die Ergebnisse der Lärm- und Emissionsgutachten abzuwarten. Dann müsse man schauen, welchen Handlungsbedarf es gebe, sagte Ralf Bülte.

Zwei neue Windräder in Planung

Unter Mitteilung der Verwaltung informierte der Dezernent in der Sitzung darüber, dass in Windvorrangzone I (Ehringhausen) zwei weitere Windkraftanlagen errichtet werden sollen. Beide werden eine Gesamthöhe von 246 Metern haben und eine Leistung von 5,56 Megawatt erbringen. Projektierer sei „Bürgerwind Haus Hölting“ und gebaut werde die Anlage von einer Firma aus Münster. Mit den beiden neuen Windrädern seien somit vier von fünf Vorrangzonen voll, lediglich eine könne dann noch in der Zone in Wessel erbaut werden, hieß es.

Die Firma Böcker investiere weiterhin und habe unter anderem Bauanträge für eine Halle und eine Waschhalle vorgelegt, teilte Bülte ferner mit. Die Frage aus der Runde, ob deshalb auf dem Gelände Stellplätze entfielen, verneinte er.

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