348. Fußwallfahrt: Marien-Figur im Horster Kreisel grüßt Pilger

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Werne. Auf die Pilgerinnen und Pilger, die sich wie immer am dritten Augustwochenende auf die Fußwallfahrt nach Werl (17./18. August) begeben, wartet im Horster Kreisverkehr eine Überraschung.

Denn dort grüßt seit Donnerstagabend – mit aufmunterndem Lächeln und fein gewandet – eine Marien-Figur alle Teilnehmenden, die sich auf die Pilgerstrecke vom Kapuzinerkloster in Werne bis zur Wallfahrtsbasilika in Werl und zurück machen – zu Fuß, per Rad oder per Bus (Hin- und Rückweg je 33 Kilometer). Zwei große Banner weisen außerdem alle jene, die den Kreisverkehr umrunden, auf die Wallfahrt hin.

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Geschaffen haben die Maria einmal mehr die findig-kreativen Mitglieder des „Horster Kreisels“, die den Dorf-Mittelpunkt immer wieder ideenreich mit ihren Installationen schmücken. Auf den Erinnerungseffekt des Kreisel-Bildes an den besonderen Termin im Kalender setzen folglich alle, die sich an der Realisierung beteiligt haben, so Klemens Pieper für das Team, das sich für das Foto gut gelaunt um die Maria scharte.

Für die Organisation und einen reibungslosen Ablauf der 348. Fußwallfahrt zeichnet der Wallfahrtsausschuss mit Wallfahrtsleiter Klemens Pieper, Heinz Abdinghoff, Theo Bergmann, Markus Budde, Michael Gemmeke, Bernd Heimann, Bernd Plaß, Pater Norbert, Elisabeth Schwert, Martin Weber und Gregor Zumholz verantwortlich.

Auf die Fußwallfahrt nach Werl weisen im Horster Kreisverkehr zwei große Banner hin. Bernd Heimann, Theo Bergmann, Klemens Pieper und Elisabeth Schwert (v.l.). Foto: Gaby Brüggemann

„Komm mit. Trau dich! Einfach in die Schar der Pilgerinnen und Pilger einreihen, mitmachen, miterleben“, wird im Flyer zur Wallfahrt Mut gemacht, den Pilgerweg unter die Füße zu nehmen. Was das bringt? Diese Frage wird gleich mitbeantwortet: „Auf andere Gedanken kommen. Glauben aktiv, neue und anders erfahren. Gemeinsames Beten und Singen, Erlebnisse mit Gleichgesinnten.“

Und warum nach Werl? Auch hier gibt der Flyer Auskunft: „Die Muttergottesdarstellung mit Jesus ist eine der ältesten in Deutschland“, heißt es, und auch, dass die Kapuziner in Werne bereits 1677 Pilger nach Werl führten.

Der erste Pilgertag startet am Samstag mit einem gemeinsamen Gebet zum Aufbruch um 5.45 Uhr am Kapuzinerkloster und endet um 20 Uhr mit der Pilgerandacht mit Lichterprozession im Innenhof der Wallfahrtsbasilika. Die Festpredigt hält Bischof Felix Genn. Der zweite Pilgertag beginnt um 7.30 Uhr mit einer Kreuzwegandacht im Klosterhof und dem Pilgerhochamt in der Basilika mit Bischof Felix Genn. Auf 12 Uhr ist der Auszug aus der Basilika festgelegt und es geht zurück Richtung Werne. Mit dem Einzug in die Klosterkirche dort um 20 Uhr endet die Fußwallfahrt 2024.

Alle weiteren Informationen zum Programm und viele praktischen Hinweise zur Verpflegung, zu Kleidung, Gepäck, Übernachtungen, Adressen, Busfahrgelegenheiten etc. sowie das vollständige Wallfahrt-Programm sind im Flyer und im Internet nachzulesen.

Internet: www.wallfahrt-werne-werl.de

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