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Werne. Das größte Volksfest an der Lippe ist schon wieder Geschichte – bis zum nächsten Jahr. Sim-Jü hat in der Auflage von 2024 wieder unzählige Menschen angelockt und begeistert. Dabei ist das beliebte Fest bis auf wenige Ausnahmen friedlich geblieben.  

Die ersten drei Tage spielte das Wetter bestens mit, am Abschlusstag regnete es immer mal wieder leicht. Echte Sim-Jü-Fans hielt das natürlich nicht von einem Besuch ab.

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„Ich habe am Dienstag sehr viele Kinder gesehen, die in passender Kleidung in den Karussells unterwegs waren und ihren Spaß hatten“, schilderte Marktmeister Sven Bohne seine Beobachtungen vom letzten Tag der Großveranstaltung, die bis in den Abend hinein gut besucht war.

Schon der Start am Samstag hatte für Furore gesorgt. „Das war mit Sicherheit einer der am besten besuchten Auftakte. Da haben wir definitiv die Kapazitätsgrenzen erreicht. Mehr ging nicht“, so der Organisator aus dem Stadthaus rückblickend.

Auch der Sonntag, als zusätzlich noch der verkaufsoffene Sonntag in die Stadt lockte, und der Montag seien überaus erfolgreich verlaufen, so Bohne weiter. Mit Schaustellern und Beschickern hatte es am Montag eine Zusammenkunft gegeben, um bei Bedarf noch mögliche Änderungen kurzfristig durchführen zu können. Dies sei jedoch gar nicht nötig gewesen, berichtete Bohne.

Wenig Einsätze für Ordnungshüter

Schon die Halbzeit-Bilanz der Polizei war mit wenigen Einsätzen positiv ausgefallen. Nach dem Einsatzverlauf am Wochenende mussten zum Wochenstart am Montag bis nach dem Feuerwerk insgesamt drei Strafanzeigen wegen Körperverletzung geschrieben werden. Zudem gab es einen Platzverweis.

Polizei, Ordnungsamt und Sicherheitsdienst mussten bei den vier Sim-Jü-Tagen nur selten eingreifen. Die Veranstaltung verlief überwiegend friedlich. Foto: Volkmer

Zum Start des letzten Kirmestags lockten neben dem Krammarkt auch die Bierbuden viele Gäste. Nicht ganz ohne Folgen. Wie die Polizei am Mittwochnachmittag mitteilte, mussten einige stark alkoholisierte Personen an den Rettungsdienst übergeben werden. Insgesamt, so Polizeisprecherin Nadine Richter, sei die Kreispolizeibehörde mit dem Verhalten der Volksfestbesucher zufrieden.

Bewerbungen für das nächste Jahr

Der Großteil der neuen, großen Fahrgeschäfte hat indes bereits signalisiert, gerne wieder nach Werne zu kommen. Überdies werden in den kommenden Wochen wieder etliche Bewerbungen weiterer Fahrgeschäfte im Stadthaus landen, denn erst im Januar wird eine Auswahl getroffen. „Wir werden dabei darauf achten, dass es auch 2025 wieder besondere Neuheiten geben wird“, blickte Bohne im Gespräch mit der Redaktion voraus.

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