Schausteller-Stände in der Lüner Innenstadt zur Weihnachtszeit

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Lünen. Wegen der Corona-Pandemie gibt es in diesem Jahr in der Lüner Innenstadt keinen Weihnachtsmarkt. Ganz ohne weihnachtliches Flair soll es nach dem Willen der Stadtverwaltung und der Schaustellerinnen und Schausteller in der Fußgängerzone aber nicht zugehen. So wurde der Innenstadtbereich bereits weihnachtlich geschmückt. Die Stadt hat sich dazu entschieden, mehreren Schaustellerinnen und Schaustellern die Möglichkeit zu geben, ihre Stände noch bis zum 23. Dezember in der Fußgängerzone aufzubauen.

„Nachdem wir gute Erfahrungen mit den Ständen in den Sommer- und Herbstmonaten in der Fußgängerzone gemacht haben, freuen wir uns, dass das jetzt wieder klappt. Für insgesamt zehn Stände und Wagen finden wir in der Fußgängerzone einen Corona-geeigneten Platz. Den Schaustellerinnen und Schaustellern wollen wir damit die Gelegenheit geben, etwas Geld zu verdienen und den Lünerinnen und Lünern wollen wir in diesen schwierigen Zeiten zumindest ein wenig weihnachtliches Flair in der Innenstadt bieten“, erklärt Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns. „Die Standorte sind so gewählt, dass Besucherinnen und Besucher den nötigen Abstand halten können und die Vorgaben der Coronaschutzverordnung eingehalten werden“, sagt er weiter. Auf Ausschankbetriebe verzichtet die Stadt.

Insgesamt hatten sich 16 Schaustellerinnen und Schausteller für einen Standort in der Fußgängerzone beworben. Da aber nur zehn Plätze zur Verfügung stehen und Chancengleichheit gewährleistet sein sollte, musste gelost werden. Kleine-Frauns traf sich daher mit Vertreterinnen des Kulturbüros, um Lose zu ziehen. Um bei den Buden in der Innenstadt eine möglichst große Vielfalt zu erreichen, wurden die Bewerberinnen und Bewerber in Kategorien eingeteilt. Losfee Nele Schemkämper, Auszubildende im Kulturbüro, übernahm die Ziehung. Süßwaren und ein Fahrgeschäft wird es ebenso geben wie Backwaren und Geschenkartikel.

Die Stände sind montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Es gelten die üblichen Corona-Vorsichtsmaßnahmen: Der Abstand von 1,5 Meter muss eingehalten werden und die Schaustellerinnen und Schausteller arbeiten hinter Plexiglas oder mit Maske. Auch die Kundinnen und Kunden müssen Masken tragen.

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