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Werne. Zu einem Unfallschwerpunkt habe sich der Kreisverkehr Münsterstraße, Burgstraße und Becklohhof entwickelt, erfuhren die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung (ASPW) zu ihrer Überraschung in der Vorwoche von KBW-Leiter Dr. Tobias Gehrke.

Dieser gab entsprechende Ergebnisse der Unfallkommission des Kreises Unna weiter. Dabei sollte der vor fünf Jahren fertiggestellte Kreisel für ein flüssiges Durchkommen aller Verkehrsteilnehmenden sorgen, vom Fußgänger über die Radfahrer bis hin zu den Autofahrern.

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So richtig im Fluss, wie die beiden blauen Bänder in der Kreiselmitte als Symbole für Lippe und Horne andeuten mögen, sind die Verkehrsteilnehmer bei der Rundfahrt zu den drei Straßeneinmündungen aber offensichtlich nicht. Zwar entspreche der Kreisverkehr den gesetzlichen Vorgaben der Straßenverkehrsordnung und man müsse folglich keine Haftungsprobleme fürchten, wie es bei dem erst kürzlich aus diesem Grund zurückgebauten Rad-Querungsstreifen am Stadthaus der Fall war. Dennoch wolle man mit geeigneten Maßnahmen auf die Unfallhäufung reagieren und prüfe verschiedene Möglichkeiten, hieß es dazu sinngemäß.

Bodenwellen und Fahrbahnmarkierungen könnten Abhilfe schaffen

Besonders zwei neuralgische Punkte, bei denen sich Autofahrer und Radler in die Quere kommen können, beschrieb der KBW-Leiter. Das ist zum einen die einspurige Einfahrt für Kraftfahrzeuge wie Fahrräder, die sich aus Richtung Steintorkreuzung kommend in den Kreisverkehr einfädeln wollen. Wie Dr. Gehrke erläuterte, sei dies bei der Anlage von Kreisverkehren heute üblich, um so die Autos und Zweiräder zu gegenseitiger Rücksichtnahme zu lenken.

In der Praxis bestünden allerdings oftmals beide auf dem Recht, vor dem jeweils Anderen einzufahren, sodass es zu Kollisionen komme, schilderte er einen nicht zwingend baulichen Mangel. Abhilfe könnten an dieser Stelle beispielsweise eine Bodenwelle für Autos, die Zweiradfahrer ungehindert passieren könnten, sein. Auch geeignete Fahrbahnmarkierungen werden erwogen.

Als ebenfalls problematisch erwies sich inzwischen die fehlende Möglichkeit zum Einfädeln für Radfahrer, die aus Richtung des Stadthauses kommend am Becklohhof in den Kreisverkehr einfahren wollen. Hier könne eine Zufahrt geschaffen werden, lautete die Einschätzung des KBW-Leiters.

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