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Werne. „Seit 2023 besuchen unsere Azubis der Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer in Fredericia und Umgebung regelmäßig das schöne Land zwischen den Meeren, um sich im Rahmen eines Erasmus+ Praktikums beruflich weiterzubilden und eine neue Kultur zu entdecken. Aber nicht nur das! Genauso regelmäßig empfangen wir im Austausch Azubis aus Dänemark, die ihre Erfahrungen in den dänischen Betrieben weitergeben“, teilt Katrin Stüwe für das Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg in Werne mit.

Mittlerweile sei dieser Austausch zu einem festen Punkt des Bildungsangebots geworden, ebenso wie der Austausch von Lehrkräften. Im Rahmen eines Job-Shadowings (teilnehmende Beobachtung bei der täglichen Arbeit) besuchten aus unserem Kollegium Martin Grave (Bildungsgangbeauftragter Berufskraftfahrerin /Berufskraftfahrer), Ruth Metzmacher (EU Koordinatorin) und Jens Rudert, Ausbilder bei Trinkgut Hamm, vom 10. bis 13. Juni unsere Partnerschule EUC Lillebaelt in Fredericia.

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Hospitationen in der Schule und den beteiligten Betrieben, kulturelle Erlebnisse und intensive Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort zeigten laut Strüwe mal wieder die Bedeutung des Programms Erasmus+ als wichtiger Bestandteil zur Ausweitung beruflicher und persönlicher Kompetenzen. Noch besser: In Zukunft möchte man die „großartige Kooperation mit dem EUC Lillebaelt“ ausweiten und andere Berufsbilder ins Boot holen und hofft auf regen Zuspruch von Ausbildungsbetrieben und ihrer Azubis.

Berufskraftfahrer/innen in spe weiten Kompetenzen aus

Denn die Bedeutung des Erasmus+ Programms für die Ausweitung beruflicher und persönlicher Kompetenzen werde mit jeder weiteren internationalen Begegnung deutlich. Das Feedback von Azubi Tom Lenort, der gemeinsam mit dem Azubi Anton Lasenko kürzlich in Dänemark war, zeige wie wichtig diese Austausche seien:

„Da bin ich wieder, frisch zurück aus Dänemark! Der Erasmus+ Auslandsaufenthalt vom 28. April bis 9. Mai war eine super Erfahrung und hat mir echt viel gebracht. Ich durfte bei zwei Firmen in Horsens reinschnuppern: Ejvind Hviid und LGT Logistik. Es gab spezielle Schulungen, wie man die Kühlaggregate richtig einstellt und bei welchen Produkten welche Temperaturen einzuhalten sind. Wir waren viel mit Kühlaufliegern unterwegs und ich durfte auch mal kleinere Fahrten auf dem Betriebsgelände machen, um die Rangierpraxis zu verbessern. Das war echt eine Herausforderung mit den langen Zügen. Ein Highlight war auch, als ich bei einer Nachttour dabei sein durfte, die bis nach Norddeutschland ging. Da hab ich mal gesehen, wie der internationale Transport abläuft und welche Papiere dafür wichtig sind.“

Die Arbeitsweise der dänische Kollegen sei teilweise etwas anders, aber deren Professionalität und Freundlichkeit überall Top“, schildert der Auszubildende die Teilnahme an den lehrreichen Hospitationen und kann das Erasmus+ Auslandspraktikum jedem Berufskraftfahrer nur empfehlen.

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