Mehr Frauen in Spitzenpositionen: Lünen beteiligt sich an Kreis-Projekt

Anzeige

Lünen/ Kreis Unna. Die Stadt Lünen beteiligt sich am Cross-Mentoring-Projekt im Kreis Unna. Ziel des Programms ist es, Frauen in der Verwaltung gezielt auf dem Weg in Führungspositionen zu begleiten. Neben Lünen machen auch Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Kamen, Unna und Werne mit. Die organisatorische Begleitung übernimmt das Studieninstitut Ruhr in Dortmund.

 Nach einem internen Auswahlverfahren wurden drei Lüner Mitarbeiterinnen als sogenannte Mentees ausgewählt: Katrin Richter (Standesamt), Melanie Koischwitz (Mobilitätsplanung und Verkehrslenkung) sowie Sabrina Bernstein (Stadtplanung). Sie werden über einen Zeitraum von zwei Jahren von erfahrenen Führungskräften aus anderen Kommunen begleitet; das ist das Kernprinzip des sogenannten Cross-Mentorings.

Lüner Stadtverwaltung stellt Teilnehmerinnen und fünf Mentor/innen

Die Lüner Stadtverwaltung stellt aber nicht nur Teilnehmerinnen, sondern gleich fünf Mentorinnen und Mentoren. Damit reagierte die Stadt auf Engpässe bei anderen Kommunen. Als Mentorinnen und Mentoren aus Lünen beteiligen sich Ute Finkbeiner (Tagesbetreuung für Kinder), Angela Kruse-Planinic (Familienbüro), Christa Kunze (Rechnungsprüfung), Matthias Bork (Bürgerservice und Ordnung) sowie Michael Kuzniarek (Personal, Organisation, IT).

 „In der Auftaktveranstaltung“, berichtet Heike Tatsch, die das Projekt als Gleichstellungsbeauftragte mit initiiert und organisiert hat, „haben sich die Tandems aus Mentee und Mentor/in kennengelernt und gemeinsam Rahmenbedingungen – wie zum Beispiel Vertrauen, Offenheit, sich Zeit nehmen für das Projekt – erarbeitet.“ Voraussetzung für ein gutes Mentoring sei eine gute Kommunikation in beide Richtungen Die Tandems organisieren ihre Treffen selbstständig, begleitet wird das Programm durch Workshops und Austauschformate.

Konzept will Frauen für Führungsrollen in spe interessieren

 „Ich freue mich sehr, dass der Verwaltungsvorstand seine Zustimmung zu der Projektteilnahme gegeben hat.“, betont Tatsch. „Das ist ein »Weiter so« in der Frauenförderung, auch auf der Führungsebene, die sich die Stadtverwaltung Lünen bereits in ihrem aktuellen Gleichstellungsplan auf die Fahnen geschrieben hat. Aus meiner Sicht ist dies ein gutes Konzept, um Frauen mit der Unterstützung bereits erfahrener Führungskräfte für künftige Führungsrollen zu interessieren“, so Tatsch.  Das Projekt läuft bis Juni 2026.

Weitere Artikel von Werne Plus

Mann nach Messerstichen in Lünen schwer verletzt – Täter stellt sich

Lünen. Mit mehreren Messerstichen ist ein 42-jähriger Mann aus Lünen am Montagabend (2. November) schwer verletzt worden. Der Tatverdächtige erschien am Abend bei der...

IWK-Veranstaltungen 2026/27: Vorverkauf hat begonnen

Werne. Die Interessengemeinschaft Werner Karneval von 1975 e. V. (IWK) hat offiziell den Kartenvorverkauf für ihre traditionellen Karnevalsveranstaltungen der Session 2026/2027 eröffnet. Tickets sind...

Martinsmarkt, verkaufsoffener Sonntag und Laternenzug in der Innenstadt

Werne. Wenn die Tage kürzer werden, beginnt die Zeit für gemütliche Stunden mit Familie und Freunden. Der Martinsmarkt bietet dafür am Sonntag, 8. November...

Jugendliche beschädigen Automaten in Stockum – Polizei sucht Zeugen

Stockum. Am frühen Freitagmorgen (30.10.2026) haben drei unbekannte Täter gegen 3 Uhr einen Warenautomaten an der Werner Straße in Stockum beschädigt. Die Täter, die dank...