Werne. Einen ganz besonderen Ort besuchten vier Werner Wasserfreunde am vergangenen Sonntag: die Xantener „Südsee“. Beim dortigen Triathlon gingen die Damenmannschaft über die Sprintdistanz und Martin Siemann als Einzelathlet über die Olympische Distanz an den Start.
Für die Wasserfreunde standen Distanzen über 500 bzw. 1.500 m Schwimmen, 17 bzw. 34 km Radfahren und 5 bzw. 10 km Laufen auf dem Plan.
Für die Damenmannschaft stellte der Triathlon den letzten Wettkampf der Saison dar. Sie konnten sich auf Platz 22 von 29 Mannschaft in der Tageswertung platzieren und waren mit diesem Ergebnis hochzufrieden.
Martin Siemann spielte hingegeben in seinem Startfeld im oberen Bereich mit. Bereits nach 23 Minuten verließ er als Sechster die „Südsee“, der See mit weißem Sandstrand, in dem das Schwimmen ausgetragen wurde. Beim Radfahren konnte er sich auf den zweiten Platz vorarbeiten. Mit einem 41er-Schnitt auf dem Rad überholte er einige Athleten, die zuvor besser geschwommen waren. Aufgrund des schnellen Radfahrens musste Siemann beim Laufen Abstriche machen. Bei Kilometer zwei brach er ein und kämpfte sich ins Ziel. Dieses erreichte er im Gesamtergebnis auf Platz drei.
Siemann freute sich über seine starke Leistung und die vielen Zuschauer, die sich bei gutem Wetter an der Strecke befunden haben. Nach dem erfolgreichen Wettkampf werden die vier Werner Athleten nun die Saisonpause mit weniger intensivem Training einläuten und ihren Fokus auf die Regeneration legen.
Starker Auftritt der TV Werne Wasserfreunde beim Ironman 70.3 Duisburg

Drei Triathleten der TV Werne Wasserfreunde stellten sich am vergangenen Wochenende der Herausforderung des Ironman 70.3 Duisburg – und überzeugten mit starken Leistungen auf der Halbdistanz über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen.
Für Philip Peters war es die erste Mitteldistanz seit zehn Jahren – und zugleich seine Premiere bei einem Ironman-Rennen. Mit 33 Minuten schwamm er stark, kontrollierte das Tempo auf dem Rad (2:40 Stunden, 33,3 km/h) und hielt auf der Laufstrecke konstant einen 5er-Schnitt. Mit einer Gesamtzeit von 5:16 Stunden belegte er Rang 79 in seiner Altersklasse und Platz 609 im Gesamtfeld – Peters zeigte sich hochzufrieden.
André Kerschek erwischte ebenfalls einen guten Tag. Das Schwimmen und die lange Wechselzone meisterte er problemlos, auf dem Rad forderten heftige Windböen die volle Konzentration. Mit einem Schnitt von 36 km/h legte er die Grundlage für eine Gesamtzeit von 4:58 Stunden – und damit die erhoffte Marke unter fünf Stunden. Besonders erfreulich: Seine lange verletzte Achillessehne hielt stand.
Patrick Ziemba musste dagegen gleich zu Beginn Rückschläge verkraften: Beim Schwimmen erhielt er einen Tritt in die Brust, kam aber dennoch nach 35 Minuten zufrieden aus dem Wasser. Auf dem Rad setzte er ein Ausrufezeichen und bewältigte die 90 Kilometer in 2:25 Stunden – trotz einer verloren gegangenen Flasche und Werkzeugbox. Den abschließenden Halbmarathon absolvierte er in starken 1:36 Stunden. Mit einer Gesamtzeit von 4:47 Stunden belegte er Platz 186 in der Gesamtwertung von 2054 Startern.
Am 21. September 2025 starten die Wasserfreunde im Rahmen der Regionalliga in Ratingen zum letzten Rennen der Saison und hoffen auf den Klassenerhalt in der Regionalliga.






















