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Werne. Der Bikepark im Dahl musste vorübergehend geschlossen werden. Das teilt Jugendpfleger Jens Viandante in einer Presseinformation mit.

Grund für die Schließung sei ein Erdrutsch am Anfangshügel, der eine umgehende Instandsetzung notwendig macht. „Die Sicherheit unserer Biker/innen hat oberste Priorität, weshalb der Park bis zur vollständigen Behebung des Schadens nicht befahrbar ist“, schreibt Jens Viandante und bittet um Verständnis für die notwendige Maßnahme.

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Sobald die Reparaturarbeiten abgeschlossen sind und der Bikepark im Dahl wieder sicher und vollständig befahrbar ist, wird die Anlage wieder geöffnet, heißt es weiter.

Ein Zusammenhang mit dem schweren Sturz eines Jugendlichen vor wenigen Wochen, der zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, bestehe nicht, betont Jens Viandante. „Es gab vor zwei Tagen ein Gespräch mit Vertretern der Radsport-Clubs, die uns auf Nachfrage bestätigten, dass es sich um einen Fahrfehler gehandelt habe. Die Schließung ist auf den Erdrutsch zurückzuführen“, so der Jugendpfleger.

Der Eingang zum Bikepark ist derzeit verschlossen. Foto: Wagner

Nach WERNEplus-Informationen wächst hinter vorgehaltener Hand die Unzufriedenheit mit dem Bikepark. Junge Biker/innen weichen wieder nach Bergkamen oder Lünen aus, um dort ihrem Hobby nachzugehen. Grund sei vor allem der nicht trocknende Lehmboden, der seinerzeit vom Aushub am neuen Feuerwehrgerätehaus in Stockum zur Modellierung des Bikeparks in den Dahl gebracht wurde, aber keine optimalen Bedingungen für den Funsport bietet. Bei der Eröffnung im Sommer 2024 räumte auch Bürgermeister Lothar Christ ein, dass der Untergrund „anspruchsvoll“ sei.

Ohne Zweifel handelt es sich bei dem Bikepark um ein „bemerkenswerten Projekt, das die Jugendlichen angestoßen“ (Lothar Christ) hätten. Bekanntlich machten Ende 2021 Mädchen und Jungen aus verschiedenen Gruppen ihren Unmut über eine fehlende Mountainbike-Strecke in ihrer Heimatstadt gegenüber WERNEplus Luft, sammelten schließlich aktiv Unterschriften in der Innenstadt und fanden dabei einen prominenten Unterstützer, nämlich das Stadtoberhaupt selbst. Dieser erklärte das Projekt draufhin zur Chefsache.

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