Abrissarbeiten an der St. Johannes-Kirche gehen in finale Phase

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Werne. Vor fast genau zwei Jahren hat in der St.-Johannes-Kirche der letzte Gottesdienst stattgefunden. Derzeit wird die Pfarrkirche, die zwischen 1959 und 1962 gebaut wurde, abgerissen. Die Kirchhalle ist bereits fast komplett verschwunden, der Kirchturm wird aber weiterhin erhalten bleiben.

Schon einige Jahre vor der Profanierung stand fest, dass das Gebäude mit brüchigem Mauerwerk, Feuchtigkeitsschäden sowie weiteren Sanierungsfällen keine Zukunft mehr hat.

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Dass der Kirchturm und die Kirchhalle nicht direkt aneinandergebaut wurden, war zu damaligen Zeiten eine Besonderheit, die nun dazu führt, dass der Turm, der die Siedlungen Holtkamp und Thünen überragt, auch weiterhin erhalten bleibt. Der Grund dafür ist, dass die Gemeinde einen Vertrag mit einem Unternehmen hat, welches den Kirchturm für seine Funkantennen nutzt.

„Der läuft auch noch einige Jahre“, berichtet Pfarrdechant Jürgen Schäfer, der sich darüber freut, dass der Kirchturm auf der Fläche als „Wegmarke“ erhalten bleibt. „Das Geläut ist schön und viele nutzen auch die Uhr. Im Vergleich zur Kirche steht der Turm zudem auf einem festen Fundament.“

Dass die Arbeiten schon seit sechs Wochen laufen, haben einige Anwohner noch gar nicht mitbekommen, weil lange Zeit viel im Inneren der Kirche passiert ist. „Es mussten unter anderem Versorgungskabel umgelegt werden. Dazu hat eine Schadstoffsanierung stattgefunden“, schildert Jürgen Schäfer.  

Seit Jahren steht der laufende Abriss der Kirche St. Johannes in Werne fest. Foto: Volkmer

Wenn in den kommenden Tagen der Rest der Kirche gefallen ist, wird eine Sortierung des Abraums beginnen. Der Pfarrdechant ist überzeugt: „Bis wir sagen können, dass das Gelände baureif ist, wird es noch einige Zeit dauern.“

Schon davor werden sich Kirchenvorstand, Bistum Münster und Stadt Werne mit den interessierten Investoren zusammensetzen und Verhandlungen aufnehmen, wer das Grundstück am Ende bekommt. „Ich hoffe, dass die Fläche danach zügig neu entwickelt wird“, sagt Schäfer mit Blick in die nicht allzu ferne Zukunft.  

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