Werne. Die Entscheidung ist gefallen. Die LippeBaskets Werne erhalten die zwei Punkte aus dem eigentlich verlorenen Heimspiel gegen die ACCENT Baskets Salzkotten. Den Gästen war ein Formfehler im Spielberichtsbogen unterlaufen.
Die Partie wurde von der Spielleitung nun mit 20:0 für Werne gewertet. Damit verlässt das Team von Headcoach Christoph Henke den letzten Platz und rückt mit sechs Zählern auf Rang elf vor.
„Vorbehaltlich einer möglichen Berufung durch Salzkotten hat die Spielleitung ohne unseren Protest entschieden. Als Trainer bin ich kein Freund dieser Regelumsetzung und kann mich in die Lage meines Kollegen versetzen. Sportlich war Salzkotten der verdiente Sieger am letzten Samstag in der Ballspielhalle“, erklärte der LBW-Trainer auf Nachfrage von WERNEplus.
Eine positive Wertung sei aber ein glücklicher Umstand, der vielleicht etwas für die Situation entschädige, die man angesichts der langen Wartezeit auf die Spielberechtigung von Richard Mitchell hatte, so Henke abschließend.
Weiter geht es für die LippeBaskets am morgigen Samstag bei den HammStars um Ex-Coach Ivan Rosic.
Ursprüngliche Meldung, 17.11.22025
Werne. Die Heimpartie der LippeBaskets Werne gegen die ACCENT Baskets Salzkotten war im ersten Viertel einige Minuten unterbrochen. Den Gästen war ein Fehler auf dem Spielberichtsbogen unterlaufen, der schwerwiegende Folgen für die Ostwestfalen haben könnte.
Leon Rottkamp im Trikot mit der Nummer fünf leistete sich ein Foul. Danach fiel dem Schiedsrichtergespann auf, dass dieser gar nicht im Spielbericht auftauchte. Nach langen Beratungen durfte Rottkamp die Begegnung nicht fortsetzen.
„Die Spielleitung hat gegen die betreffende Mannschaft auf Spielverlust zu entscheiden, wenn in dieser ein im Spielbericht nicht eingetragener Spieler eingesetzt wurde“, heißt es unmissverständlich in Paragraph 38 (h) der DBB-Spielordnung.
Einen Protest müssen die LippeBaskets nicht einlegen, es entscheidet die Spielleitung der 1. Regionalliga aufgrund des Schiedsrichterberichts. Bei einem Einspruch der ACCENT Baskets müsste dann der Rechtsausschuss tätig werden. „Darüber wollen wir nicht spekulieren. Wir fokussieren uns voll auf das Derby am Samstag in Hamm“, sagt Headcoach Christoph Henke.
Ein Leichtsinnsfehler von Salzkotten, für den Wernes Trainer Verständnis zeigt: „Das passiert. Bei einem schriftlichen Block hat der Coach natürlich mehr Kontrolle als beim Antippen auf dem Tablet. Das Vier-Augen-Prinzip hilft.“
Dennoch können sich die LippeBaskets berechtigte Hoffnung auf zwei unerwartete Punkte im Abstiegskampf machen, denn auf dem Court ging das Spiel deutlich verloren.






















