Werne. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an Millionen Menschen, die unter nationalsozialistischer Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gedemütigt und ermordet wurden. Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog proklamierte am 3. Januar 1996 den 27. Januar zu diesem Gedenktag, an dem deutschlandweit Gedenkveranstaltungen durchgeführt werden.
Unter dem Titel „Gegen das Vergessen – Facetten des Gedenkens“ eröffnet die WEREmember-AG des Anne-Frank-Gymnasiums am Dienstag, 27. Januar 2026, um 14 Uhr ihre Ausstellung im Stadtmuseum. Diese setzt sich mit verschiedenen Formen des Erinnerns auseinander, die lokal, national und im Alltag sichtbar sind. Das teilt die Stadt Werne in einer Presseinformation mit und lädt zur Veranstaltung ein.
Die Schülerinnen berichten dazu allen Interessierten von ihrer Arbeit. Im Anschluss an die Eröffnung um 14.30 Uhr wird die Schüler-AG „Projekt Auschwitz“ der Marga-Spiegel-Schule in der Westfälischen Stube des Stadtmuseums, von ihrem Besuch des Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau berichten, begleitet von einem kurzen Musikbeitrag.
Die Veranstaltung an der „Gedenkstätte Zwangsarbeit Werne“ am Südring beginnt um 17 Uhr mit einer kurzen Ansprache des Bürgermeisters, Impressionen von Schülerinnen der WEREmember AG des Anne-Frank-Gymnasiums, sowie der Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus.
Um in der Bevölkerung auf diesen, besonders in heutiger Zeit so wichtigen Gedenktag aufmerksam zu machen, werden in der Stadt an den Stolpersteinen Laternen aufgestellt. In Erinnerung an die Holocaust-Opfer und als Mahnung an uns alle, dass sich solche Taten keinesfalls wiederholen dürfen, wird jedem Verstorbenen eine weiße Rose gewidmet. Am Dienstagmorgen werden Schülergruppen des Anne-Frank-Gymnasiums und der Marga-Spiegel-Sekundarschule zwischen 8.30 und 9.30 Uhr die Stolpersteine reinigen.
Zeitplan Übersicht
14.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung im Stadtmuseum
14.30 Uhr Präsentation Marga-Spiegel-Schule im Stadtmuseum
17.00 Uhr Kranzniederlegung an der „Gedenkstätte Zwangsarbeit Werne“ am Südring






















