Samstag, April 18, 2026

DJK Langern wählt Vorstand – Dr. Martin Zobel seit 50 Jahren Mitglied

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Werne. Bei der DJK Langern dreht sich fast alles um das Dorfgemeinschaftshaus. Das wurde am Freitagabend deutlich, als sich die Mitglieder des Vereins zur Mitgliederversammlung trafen.

Das Vereinsleben der DJK und der anderen Vereine im Dorf wird zum großen Teil durch das Dorfgemeinschaftshaus ermöglicht. Die DJK Langern als städtischer Verwalterin des Gebäudes steckt in diese Arbeit viel (ehrenamtliches) Engagement. Das wurde auch am Freitagabend in mehreren Tagesordnungspunkten deutlich.

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„Das Haus ist auch ein Ort, der ein Zeichen gegen das allgemeine Vereinsamen setzt“, unterstrich DJK-Vorsitzende Dr. Ulla Gath in der Begrüßung der Mitglieder. Sie unterstrich ferner, dass es wichtig sei, das Haus zu erhalten – nicht nur für das Vereinsleben der DJK sondern für alle Langerner, wie es in einer Pressemitteilung des Vereins heißt.

Nach gut einer Stunde waren im Dorfgemeinschaftshaus die 14 Tagesordnungspunkte der Tagesordnung abgehandelt. Sämtliche Abstimmungspunkte wurden von den 18 erschienenen Mitgliedern – darunter auch Präses Pater Dominik – einstimmig abgesegnet. So berichtete die stellvertretende Vorsitzende Elfi Hoferichter darüber, dass neue Fitness- und Tischtennis-Gruppen mittwochs aktiv sind. Außerdem fanden acht gesellige oder informative DJK-Abende statt.

Auch im Kassenbericht von Andre Trillmann wurde deutlich, welche Bedeutung das Dorfgemeinschaftshaus für das Vereinsleben im Dorf hat: Ohne die Vermietung und die ehrenamtliche Arbeit des Teams rund um Hausmeisterin Anita Demuth wäre das Haus nicht finanzierbar, so Trillmann in seinem ausführlichen Finanzbericht. Sein Fazit: Die Liquidität des Vereins ist gesichert. Das bestätigten auch die Kassenprüfer Thomas Menzel und Susanne Müller, die dem Kassierer eine vorbildliche Buchführung attestierten.

Über zahlreiche Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Dorfgemeinschaftshauses berichteten Elfi Hoferichter und Petra Jücker für die Frauen-Sportgruppen. Evelyne Strunk und Petra Jücker hatten als Übungsleiterinnen Fortbildungskurse absolviert. Gut gestartet sind auch zwei Fitness-Gruppen für Männer und Frauen, die Mittwochs angeboten werden.

Am Mittwoch treffen sich auch Hobby-Tischtennis-Akteure. Ein knappes Dutzend Spieler sind einmal in der Woche mit Begeisterung am Start, berichtete Christoph Hassel-Puhl. Werner Storksberger, der für die „alteingesessene“ Montagsgruppe sprach, hoffte, dass beide TT-Gruppen auf Dauer zusammenwachsen. Durch das alljährliche Turnier um den Konrad-Langenkämper-Gedächtnispokal werde dazu der Weg geebnet. Das Turnier findet in diesem Jahr am 22. August statt. Ernst Kasch sicherte sich im vergangenen Jahr den Pokal.

Das Yoga-Angebot soll in Zukunft intensiviert werden, betonte Thomas Menzel, der für die Abteilung Meditation/Yoga den Bericht ablieferte. Er verwies auf eine konstante Beteiligung der Mitglieder.

Dass sich der Vorstand mehrfach mit dem Thema „Dorfgemeinschaftshaus“ befasst habe, unterstrich Ulla Gath in ihrem Bericht über die Situation der ehemaligen Dorfschule. So wurde nicht nur eine neue Hausordnung verabschiedet. Auch die Gebührenordnung wurde aktualisiert. Entsprechend angepasst wurden die Mietverträge. Im vergangenen Jahr, so erläuterte die Vorsitzende, erfolgten lediglich drei Vermietungen an Personen, die nicht Mitglieder in Langerner Vereinen sind.

Einstimmig erfolgten auch die Wahlen, nachdem dem Vorstand die Entlastung erteilt wurde. Vorsitzende bleibt Dr. Ulla Gath. Ihr steht Sozialwartin Petra Jücker weiterhin zur Seite. Stellvertretende Kassenwartin wurde Susanne Müller, die Rudi Kramer ablöst. Den Kontakt zum Stadtsportverband hält Werner Storksberger. Beisitzerin bleibt Bärbel Buschmann-Heydenreich. Das Amt der Kassenprüfer werden im kommenden Jahr Thomas Menzel, Christoph Hassel-Puhl und Rudi Kramer übernehmen.

In Abwesenheit wurde Dr. Martin Zobel für 50-jährige Mitgliedschaft in der DJK Langern geehrt. Dem Jubilar, der schon seit vielen Jahr im Rheinland lebt, aber seinem Heimatverein stets die Treue gehalten hat, wurde die Urkunde bereits zugeschickt. „Ich habe mich in der DJK Langern stets wohl gefühlt“, hieß es in seinem Antwortschreiben zur Einladung. Daher wolle er den Verein durch die passive Mitgliedschaft weiterhin unterstützen.

Dass die DJK Langern ein Verein auf christlicher Basis ist, unterstrich Pater Dominik: Er lud zu einer Führung durch die Stiftskirche Cappenberg ein. Ein entsprechender Termin soll in den Kalender der DJK-Abende aufgenommen werden, unterstrich Vorsitzende Ulla Gath.

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