Werne. Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen – in diesem Sprichwort wird deutlich, dass es beim Thema Essen und Trinken nicht allein um eine ausreichende Zufuhr von Kalorien und Flüssigkeit geht. Essen und Trinken werden ebenso verbunden mit Genuss, Geselligkeit, Kommunikation, aber auch dem Um- und Versorgen von Familienmitgliedern und Freunden.
Die Hospizgruppe Werne lädt dazu am Freitag, 13. März 2026, um 18 Uhr zu einem Vortrag ins Pfarrheim St. Christophorus, Kirchhof 2, ein.
Für Menschen, die an einer schweren, fortschreitenden Krankheit leiden und sich dem Tod nähern, verändert sich der Umgang mit Nahrung deutlich. Der Appetit verändert sich oder bleibt ganz aus, Übelkeit und Erbrechen können als Symptome der Erkrankung auftreten.
Wenn Erkrankte aufhören zu essen … – Vortrag von Dr. Jörg Eisentraut
Bisherige Rituale oder Gewohnheiten verlieren ihre Bedeutung oder müssen verändert werden. Wenn Erkrankte aufhören zu essen und zu trinken, ist dies für die Angehörigen eine emotionale Herausforderung. Dr. Jörg Eisentraut, Neurologe und Palliativmediziner, gibt in seinem Vortrag Orientierung, welche Hilfen in diesem Fall sinnvoll sind und worauf gegebenenfalls verzichtet werden kann.
Insbesondere wird er auf Besonderheiten der Ernährung in der Endphase einer Demenz eingehen, sowie auf den freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken. Der Eintritt ist frei, die Hospizgruppe Werne e.V. freut sich über Spenden.
Anmeldung unter: 02389 / 779 730 1 oder kontakt@hospizgruppe-werne.de






















