Werne. Sie haben es wieder getan: Ein Jahr nach ihrem Auftritt beim größten Turnier auf Landesebene – damals noch als U13 – hat sich die U14 des Werner SC erneut für die Westdeutschen Meisterschaften im Volleyball qualifiziert.
Das Team von Trainer Bronek Bakiewicz wird sich am 18. und 19. April in Bielefeld mit den besten Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen messen.
Die Nachwuchsvolleyballer erwischten in der zweiten Quali-Runde einen Auftakt nach Maß: Gegen die Schwimm- und Sportfreunde Bonn hieß es am Ende 2:0 (25:17, 25:11). „Im ersten Satz hatten wir noch nicht ganz unser Niveau erreicht“, so Bronek Bakiewicz. „Aber ab dem zweiten Satz lief es dann rund.“
Das zeigte sich auch im zweiten Spiel des Tages gegen die traditionell starken Gastgeber vom Ruderclub Sorpesee: Mit 25:17 und 25:21 behielt der WSC die Oberhand. Der Sieg bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für die „Westdeutschen“, entsprechend groß war der Jubel. „Eine konzentrierte Leistung, alle haben mitgezogen“, was der Coach entsprechend zufrieden.
Das letzte Spiel gegen die DJK Düsseldorf geriet damit zum „Endspiel“ um den Turniersieg. Hier zog der WSC zwar mit 0:2 (20:25, 15:25) den Kürzeren, doch das schmerzte am Ende nicht. „Wir waren sicherlich nicht mehr ganz bei der Sache, weil die Quali bereits geschafft war.“ Außerdem nutzte Bronek Bakiewicz die Gelegenheit, um noch einmal allen Spielern zusätzliche Spielpraxis zu geben: „Dass alle Spieler einen Beitrag zu diesem Erfolg leisten konnten, zeigt das hohe und ausgeglichene Niveau dieser Truppe.“
Nun freuen sich die WSC-Volleyballer auf die große Bühne im April. Und die hat es in sich: Mit Titelverteidiger VoR Paderborn und Vize-Meister Solingen Volleys warten dort zwei absolute Schwergewichte in der Vorrunde.
Damit sind auch 2026 wieder zwei Volleyball-Jugendmannschaften aus Werne bei den Westdeutschen Meisterschaften vertreten, denn die U13 des TV Werne ist ebenfalls bereits qualifiziert – der Verein richtet das Turnier am 25. und 26. April in der Linderthalle aus.
Werner SC: Felix Effgen, Paul-Luca Nienaber, Tom Köhling, Anton Leifkes, Konstantin Altfeld, Jonas Hörstrup, Lenny Krutwage, Peter von Frantzius













