Donnerstag, April 16, 2026

Hospizgruppe Werne: Annette Alfermann geht, Anja Linker kommt

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Werne. Nach neun Jahren als hauptamtliche Kraft der Hospizgruppe Werne e.V. hört Annette Alfermann auf und geht in den Ruhestand. Als Nachfolgerin präsentierte der Vorstand um Dr. Hans Piepenbrock am Montag (30. November) Anja Linker. Sie koordiniert zusammen mit Martina Bußmann die Sterbebegleitung in der Lippestadt.

Seit Dienstag, 1. Dezember, ist Annette Alfermann offiziell in Rente. 2011 begann die heute 64-Jährige ihre Tätigkeit für die Hospizarbeit mit wenigen Stunden. „Die Bedeutung der Sterbebegleitung nahm in den Jahren zu und damit auch die Arbeit“, erzählt Alfermann, die zuletzt eine Teilzeit-Stelle bekleidete. Nun wolle sie erst einmal die Freizeit genießen, auch wenn sie sich diese anders vorgestellt habe. „Aber natürlich stehe ich weiter voll hinter der Hospizarbeit und bleibe dem Verein verbunden“, betont Annette Alfermann.

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Bereits seit Juli 2020 arbeiteten Alfermann und Bußmann die neue Koordinatorin ein. Anja Linker ist 53 Jahre alt und gelernte Sozialpädagogin. Sie suchte eine neue Herausforderung. „Das passt. Besonders in so einem sensiblen Bereich wie der Hospizarbeit ist ein harmonisches Umfeld enorm wichtig“, sagt Martina Bußmann, „von Hause aus“ wie Annette Alfermann Krankenschwester. Mit Sozialpädagin Anja Linker seien nun beide Bereiche abgedeckt.

Neuer Qualifizierungskurs im Februar 2021

Die Hospizgruppe Werne e.V. hat aktuell knapp über 200 Mitglieder, neue seien stets willkommen, um den Hospizgedanken weiter zu tragen. Für alle interessierten Ehrenamtlichen findet im Februar 2021 ein neuer Vorbereitungskurs statt. Informationen gibt es unter Telefon 02389 / 7797301 oder E-Mail: hospizgruppe.werne@web.de.

Seit fast fünf Jahren agieren die Sterbebegleiter vom Kirchhof 2a aus. Derzeit wird dort renoviert. Anschließend erhält die Hospizgruppe zweieinhalb Räume zusätzlich für ihre Arbeit, die auch in Coronazeiten weiterläuft. „Natürlich gehen wir wegen der Pandemie nicht ins Krankenhaus oder in Seniorenheime, aber die Begleitung zuhause bei den Menschen funktioniert und tut ihnen gut“, berichtet Martina Bußmann.

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