Nur Staub- statt Rauchentwicklung

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Werne. Am Freitagnachmittag wurde der Löschzug Stadtmitte und die Löschgruppe Holthausen der Freiwilligen Feuerwehr Werne mit dem Stichwort „Feuer_2“ zu einem vermuteten Böschungs- oder Waldbrand zur Nordlippestraße alarmiert.

Ein Autofahrer hatte eine Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Vor Ort konnte der Einsatzleiter keine entsprechende Feststellung machen. Jedoch war auf einem benachbarten Acker eine Rundballenpresse im Einsatz. „Da lag die Vermutung nahe, dass es sich anstatt um eine Rauchentwicklung eher um eine Staubentwicklung durch die Feldarbeit handelte“, berichtete Löschzugführer Dr. Bodo Bernsdorf.

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Sicherheitshalber wurde die Umgebung mit mehreren Fahrzeugen abgesucht. Auch die Drohne des Löschzug Stadtmitte kam zum Einsatz, um aus großer Höhe die Umgebung zu kontrollieren. Da auch hierbei keine entsprechende Feststellung zu machen war, konnte der Einsatz in Absprache mit der Polizei beendet werden. Im Einsatz waren 21 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen sowie die Polizei und der Rettungsdienst aus Werne.

„Grundsätzlich ist es jedoch bei den aktuell hohen Temperaturen sinnvoll, bei einem Verdacht die Feuerwehr zu alarmieren. Denn sowohl der Waldbrandgefahrenindex als auch der Graslandfeuerindex des Deutschen Wetterdienstes liegen für unsere Region aktuell jeweils wieder in der zweithöchsten Warnstufe (Stufe 4 von 5). Ein kleiner Auslöser – etwa eine weggeworfene Zigarette – können schnell zu einem Böschungs- oder Waldbrand führen“, warnt Bernsdorf.

Weitere Informationen zur aktuellen Situation finden sich beim Deutschen Wetterdienst: Waldbrandgefahrenindex: https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html Graslandfeuerindex: https://www.dwd.de/DE/leistungen/graslandfi/graslandfi.html

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