Appell zum 1. Mai: Keine Ausflüge ins Nachbarland

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Münster/Zwolle. Vor dem ersten Mai-Wochenende appellieren die Kommissare der niederländischen Provinzen Overijssel und Gelderland gemeinsam mit der Münsteraner Regierungspräsidentin Dorothee Feller hüben wie drüben an die Bürgerinnen und Bürger, unbedingt weiterhin auf Ausflüge und Einkaufsfahrten ins jeweilige Nachbarland zu verzichten.

Während in Deutschland die Geschäfte am 1. Mai (Tag der Arbeit) geschlossen sind, haben die Niederlande in dieser Woche Öffnungen von Geschäften und Café-Terrassen stundenweise wieder zugelassen – aber ausdrücklich nicht, um deutsche Gäste anzulocken. Die dringende Aufforderung der Kommissare und der Regierungspräsidentin lautet: „Schützen Sie sich und Ihre Nachbarn: Keine Ausflüge ins Nachbarland! Bitte bleiben Sie zuhause!“

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Die niederländischen Provinzen Gelderland, Limburg und Overijssel haben Anfang April ein Covid-19-Dashboard (Informationsanzeige) für die Grenzregion veröffentlicht. Das Dashboard zeigt tagesaktuell die Infektions- und Inzidenzzahlen sowohl der niederländischen Grenzgemeinden wie der Kreise und Großstädte auf der deutschen Seite. In einigen grenznahen niederländischen Orten liegt die 7-Tages-Inzidenz aktuell deutlich über 400.

Das Dashboard (überwiegend in englischer Sprache) findet man unter: https://www.grenspostdusseldorf.nl/coronadashboard/

Die Niederlande sind seit dem 6. April durch die Bundesregierung als Hochinzidenzgebiet ausgewiesen. Bereits seit dem 17. Oktober 2020 galten sie als Risikogebiet. Wer aus den Niederlanden in die Bundesrepublik Deutschland einreist, muss einen aktuellen Testnachweis mit sich führen. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Bundes- und Landes-Polizei überprüfen die Einhaltung der Testpflicht durch Stichproben-Kontrollen.

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