Das Ende der verlegten Zettel: Kita-App ist gestartet 

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Werne. Als digitales Bindeelement und Kommunikationsmedium zwischen Erziehungsberechtigten und Kindertageseinrichtung ist in den vier Kindertagesstätten der Katholischen Kirchengemeinde St. Christophorus eine App an den Start gegangen, mit der Eltern jetzt jederzeit die neusten Informationen aus der Kita ihrer Kinder auf dem Smartphone oder am Computer abrufen können.

Mit der KiTaPLUS Eltern-App sollen für die Erziehungsberechtigten der Kitas St. Johannes der Täufer, Maria Frieden, St. Sophia und St. Christophorus verlegte Zettel, fehlende Einverständniserklärungen oder verpasste Termine künftig der Vergangenheit angehören.

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In den ersten Diözesen in Nordrhein-Westfalen wird die moderne Möglichkeit der Kommunikation bereits seit Ende 2020 genutzt, jetzt ist in Werne der Startschuss erfolgt. „„Es hat einfach etwas Vorlauf gebraucht, damit wir uns mit dem System vertraut machen konnten““, sagt Stefanie Heider, Verbundleitung für die vier Einrichtungen für Kinder der Pfarrei St. Christophorus.

Die App ist eng mit der Verwaltungssoftware verbunden, die in den Bistümern und damit auch in den Kitas bereits seit Jahren verwendet wird. „Daher ist das für die Leiterinnen der Einrichtung quasi gewohntes Terrain“, erklärt Heider. Mithilfe verschiedener Funktionen können die Leitungen der Einrichtungen die Erziehungsberechtigten nun in Echtzeit informieren. Über ein Schwarzes Brett erhalten die Familien allgemeine Neuigkeiten, im Postfach persönliche Nachrichten und über einen Kalender Informationen zu Schließ- und Feiertagen, die direkt in den Smartphone-Kalender übertragen werden können.

Dank einer digitalen Abwesenheits- und Krankmeldefunktion können die Eltern das Kind als „abwesend“ melden und dabei alle nötigen Infos angeben. Mit der Eltern-App ist es dazu möglich, Essensbestellungen bequem online zu tätigen und Guthaben für die Bezahlung aufzuladen.

Als sogenannte „Progressive Web App“ müssen die Nutzenden die App nicht herunterladen, sondern können eine Verknüpfung des Web-Browsers auf ihrem digitalen Endgerät herstellen. „„Die Erziehungsberechtigten müssen sich lediglich daran gewöhnen, dort regelmäßig nachzuschauen““, sagt Martina Stolte, Einrichtungsleiterin St. Sophia in Stockum. Es gibt also im Gegensatz zu Apps keine Benachrichtigung, wenn eine neue Nachricht vorhanden ist, dafür aber können auch nur Eltern die Daten einsehen, die ein Kind in der jeweiligen Einrichtung haben.

Die Sicherheit bringt aber auf der anderen Seite den Nachteil mit sich, dass Erzieherinnen in der Regel selbst keinen Zugriff auf die App haben, es sei denn, sie haben aktuell ebenfalls ein Kind in der Einrichtung. Genau deshalb ist die Verbundsleitung derzeit noch mit dem Bistum im Austausch, um mögliche Verbesserungen für das Programm auf den Weg zu bringen.

Trotz der „Kinderkrankheiten“ bietet das Programm Erziehungsberechtigten als auch den Kindertageseinrichtungen einen Mehrwert, indem die Kommunikation im privaten und beruflichen Alltag für beide Seiten erleichtert wird.

„„Viele Eltern haben sich eine solche Möglichkeit schon lange gewünscht. Daher sind wir froh, dass wir jetzt starten konnten““, unterstreicht Heider. Eltern, die nicht ganz so technikaffin sind, seien überdies ermutigt worden, sich zu melden, falls es Probleme bei der Benutzung gibt. „„Der Großteil benutzt die Eltern-App aber bereits regelmäßig““, berichtet Stolte.

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