Freilichtbühne Werne gibt Stücke für die Saison 2022 bekannt

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Werne. Während der wegen der Pandemie verspätet durchgeführten Mitgliederversammlung der Freilichtbühne Werne im Gymnasium St. Christophorus verabschiedeten die Anwesenden zwei lang gediente Vorstandsleute, beschlossen ein Fünf-Jahres-Konzept und stellten die Auswahl der Stücke für 2022 vor.

Im Rückblick auf das vergangene Jahr erinnerte Geschäftsführerin Karin Zurstraßen an die verschiedenen Veranstaltungen, die in der Bühne stattfanden, wie beispielsweise das Straßenkunstfestival und die Zeugnisübergaben mehrerer Schulen. Die geplanten drei Stücke konnten wegen Corona nicht über die Bühne gehen.

Auch auf den Probenbeginn und das mehrmalige Verschieben der Veranstaltungen des Agatha-Christie-Krimis „Und dann gab’s keines mehr“ verwies Zurstraßen, sagte aber: „Wir sind alle zuversichtlich, dass wir es jetzt Ende Oktober doch dem Publikum vorführen können.“

Karin Zurstraßen und ihr Mann Martin kündigten an, nach jahrzehntelanger Vorstandsarbeit nicht mehr erneut zur Wahl anzutreten. „Dieser Schritt fällt uns wirklich nicht leicht, aber es ist Zeit, das Heft an Jüngere weiterzugeben“, erklärten sie diese Entscheidung.

Und diese Jüngeren bekamen beim nächsten Tagesordnungspunkt auch direkt das Wort. So stellten Marius Przybilla und Desiree Dithmer ein Fünf-Jahres-Konzept vor, in dem detailliert beschrieben wird, wohin sich die Bühne entwickeln kann und auch soll. So ging es um die Schulung der Mitglieder, Aufgaben-Verteilungen des Vorstandes, aber auch um zukunftsweisende Sachen, wie eine feste Struktur in den Stücken. „Wir möchten den Zuschauern eine Sicherheit geben, dass wir jede Saison aus drei gleichen Kategorien ein Stück anbieten“, verkündete Przybilla. „Es soll jedes Jahr ein Kinderstück, ein Unterhaltungsstück, beispielsweise ein Musical, und ein reines Erwachsenentheater, wie beispielsweise einen Krimi, geben. So haben nicht nur unsere Mitglieder, sondern auch die Zuschauer Planungssicherheit“, ergänzte Dithmer.

Als nächstes standen die Wahlen auf der Tagesordnung, bei der unter anderem die Nachfolge von Karin und Martin Zurstraßen geregelt wurde. Marius Przybilla wurden zum 2. Vorsitzenden und Nachfolger von Martin Zurstraßen gewählt. Neue Geschäftsführerin ist Desiree. Dithmer gewählt. Wiedergewählt wurde Simone Littau als 2. Kassiererin.

Der letzte Tagesordnungspunkt war die Verkündung der Stücke für die kommende Saison 2022. „Nach dem aktuellen Stand gehen wir davon aus, dass wir die kommende Saison wieder im Sommer normal spielen können“, sagte Christoph Bergmann. Die Stücke für das kommende Jahr sind als Kinderstück „Die Abenteuer von Peterson und Findus“, als Unterhaltungsstück „Schlager, Stars und deutsche Welle“ und das Erwachsenenstück wird „Der Name der Rose“ sein.

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