Wanderausstellung „Heimat gestalten – Westfalen erzählen“ im Stadthaus

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Werne. „Heimat gestalten – Westfalen erzählen. Der Westfälische Heimatbund von 1915 bis heute“ ist die Wanderausstellung betitelt, die derzeit einen „Wander-Stopp“ im Foyer des Werner Stadthauses einlegt. Präsentiert wird die Kooperationsschau des Westfälischen Heimatbundes und LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte vom Heimatverein Werne und spürt – gefördert von der LWL-Kulturstiftung den vielfältigen Facetten des Begriffs „Heimat“ nach.

Wie hat sich der Heimat-Begriff im Laufe des mehr als 110-jährigen Bestehen des Heimatbundes gewandelt und was meint er heute. Gibt es darauf allgemeingültige Antworten oder liegt die eine nur im Auge des Betrachters?

Für den Vorsitzenden des Kulturausschusses, Christoph Dammermann, ist ein Aspekt der westfälischen Heimat die verbreitete Bereitschaft zum „selber machen“. Die Wirtschaft hier sei geprägt von Familienunternehmen. „Das ist kein Zufall“, stellte er bei der Eröffnung der Ausstellung am Donnerstagabend (13. August 2026) im Beisein der stellvertretenden Bürgermeistin, Marita Funhoff, fest.

André Siegel, Leiter des Projekts, führte durch die Ausstellung.

André Siegel, Mitarbeiter des Heimatbundes, Historiker und Leiter des Projekts, freute sich über die Einladung der Schau nach Werne, die der Heimatverein um die Vorsitzende Barbara Schaewitz organisiert hatte. Siegel freute sich über das ehrenamtliche Engagement. Eigentlich habe er noch beim Auftakt der Ausstellung in Münster noch vermutet, das Thema ziehe keinen Hering vom Teller. Weit gefehlt, denn inzwischen gebe es Einladung für die Ausstellung aus ganz Westfalen, ist eine zweite Auflage der 24 Roll-ups schon gedruckt, hieß es.

Auch wenn sich die Deutungen von Heimat oftmals unterscheiden und Heimat in Westfalen die Naturlandschaft, Wald und Fachwerk in Sauerland und Münsterland ebenso meinen kann wie das Ruhrgebiets-Westfalen mit Bergbau und Stahl, auf dessen Rücken Wohlstand geschaffen wurde, das Heimatverständnis von heute sei demokratisch, vom Ehrenamt geprägt und aufgeschlossen, hieß es sinngemäß.

Die Ausstellung im Foyer des Stadthauses, Konrad-Adenauerplatz 1 in Werne, ist zu den Öffnungszeiten des Stadthauses noch bis zum 4. September zu sehen.

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