Dienstag, April 23, 2024

Zu Sim-Jü gilt wieder: „Luisa ist hier“

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Werne. Ob an den Ausschankbetrieben und Ständen der Sim-Jü-Kirmes oder in den Gastronomiebetrieben der Stadt, überall finden Mädchen und Frauen in bedrohlichen Situationen schnelle Unterstützung, wenn sie die türkis- und pinkfarbenen Plakate und Flyer mit der Aufschrift „Luisa ist hier“ sehen.

Denn überall dort reagiert das Personal umgehend und hilft dabei, eine Gefährdungssituation aufzulösen. Die Frage „Ist Luisa hier“ ist der Code, mit dem die abgestimmte Hilfe des Präventionskonzepts in Gang gesetzt werden kann, schilderte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Werne, Monika Eichmanns, im gemeinsamen Pressegespräch der Sim-Jü-Organisatoren und erhofft sich ebenso wie Bürgermeister Lothar Christ möglichst viel Aufmerksamkeit für die Aktion. „Die Betroffenen werden ohne weitere Nachfragen unterstützt und erhalten unmittelbar und diskret Hilfe“, betonte Christ.

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„Wirst du von jemandem bedrängt? Fühlst du dich gerade nicht sicher? Überschreitet dein Date deine Grenzen? Wirst Du sexuell belästigt? Fühlst du dich bedroht? …dann gehe an die Theke und frage beim Personal „Ist Louisa hier“, heißt es auf den Plakaten. Dann könne ein Taxi gerufen oder Familien und Freunde verständigt werden, empfiehlt die Mädchen- und Frauenberatungsstelle Frauenforum des Kreises Unna Präventionskonzept in NRW.

Die Aktion „Luisa ist hier“ sei 2016 ursprünglich vom Frauennotruf Münster ins Leben gerufen worden, um in Kneipen, Bars und Discos ein Hilfsangebot zu installieren und sorgte zu Sim-Jü 2019 erstmals für mehr Sicherheit bei eventuellen Bedrohungssituationen, erläuterte Eichmanns. Vor Beginn der Kirmes würden die Schausteller auf die Präventionsmaßnahme hingewiesen, ergänzte Eichmanns.

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