Donnerstag, Februar 5, 2026

Fair Mobil zu Gast am Christophorus: Gemeinsam geht’s besser

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Werne. Mathe, Deutsch und Englisch wurden am Freitag (25. Februar) auf dem Stundenplan der Siebtklässler des St. Christophorus Gymnasiums durch Tauziehen, Balancieren und Diskutieren ersetzt.

Das Fair Mobil – ein Projekt gegen Gewalt und für Teamgeist an Schulen – war zu Gast und hielt für die Schüler und Schülerinnen in der Turnhalle einen Parcours mit zehn Stationen bereit.

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Schule anders zu erleben, das ist der Ansatz des Programms „Stark im MiteinanderN“, das die Westfälische Provinzial Versicherung, das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe, die Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Münster sowie der Arbeitskreis Soziale Bildung und Beratung partnerschaftlich tragen.

Die Lehrkräfte des Christophorus, Ulrike Müthrath und Martin Henning, betreuten dabei das Projekt. Die teilnehmenden Klassen lernten, miteinander Konflikte zu lösen, erfuhren, wie wichtig es ist, Rücksicht zu nehmen und zu erkennen, wie es dem anderen gerade geht. Die wichtigste Erkenntnis der Unterrichtsstunden lautete: Gemeinsam geht’s besser.

Vertrauensbildende Aktionen standen auf der Tagesordnung beim Fair Mobil. Foto: Isabel Schütte

An den einzelnen Stationen, die in der Turnhalle aufgebaut waren und von den Streitschlichtern des Gymnasiums betreut wurden, warteten unterschiedliche Aufgaben auf die Sekundarschüler. Bei allen Prüfungen galt es Teamgeist und Kooperationsfähigkeit zu beweisen.

So mussten die Schüler mit einem Rollstuhl einen Parcours durchlaufen, zwei andere Gruppen maßen sich im Tauziehen, mit dem Ziel ein Bild auf eine Tafel zu malen. An anderer Stelle wurden die Schüler mit einem gespannten Tuch nach einem Sprung aufgefangen. Wichtig bei allen Stationen war es Taktiken zu entwickeln, mit der auch die Kleineren oder Schwächeren die Hürde nehmen konnten. An allen Stellen merkten die Siebtklässler, dass es gar nicht so leicht ist, eine knifflige Aufgabe im Team zu lösen.

Ein Parcours musste im Rollstuhl oder mit Blindenstock absolviert werden. Foto: Isabel Schütte

Die Zwölfjährige Laura ist auch im Alltag auf ihren Rollstuhl angewiesen und gerade für sie war dieses Projekt ein Segen: „So konnten sich meine Klassenkameraden gerade beim Parours-Lauf einmal in meine Lage versetzen.“ Auch Berit war begeistert. „Im Team geht es besser und es ist schön, wenn man sich auf den anderen verlassen kann.“

Ebenfalls machten die Sozialarbeiter die Jugendlichen auf die Gefahren in der virtuellen Welt aufmerksam. Spielerisch setzten sich die Jungen und Mädchen im Parcours also auch mit heiklen Themen wie Cybermobbing und Datensicherheit auseinander.

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