Montag, April 22, 2024

Imagefilm nimmt lokale Kultur in den Blick

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Werne. „Kultur in Werne – Vielfalt erleben.“ So ist der neue Imagefilm des städtischen Kulturbüros betitelt, der ab sofort bei Youtube zu sehen ist.

Das 8.30 Minuten lange Video zeigt kompakt und unterhaltsam, was alles so drin ist im Kulturpaket Werne. „Wir wollten etwas Nachhaltiges schaffen“, begründeten Marlies Schmid-Goßheger, Norbert Hölscher und Christoph Schwartländer im Gespräch mit WERNEplus, weshalb vorhandene Mittel aus dem Kulturetat der Corona-Jahre für diesen Zweck genutzt wurden.

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Und noch etwas ist neu im Kulturbüro: Marlies Schmid-Goßheger übergab zum 1. Mai für zwei Sabbat-Jahre ihren Aufgabenbereich an Christoph Schwartländer weiter, der aus dem Stadtmarketing kommt und in das Kulturbüro-Team mit Norbert Hölscher, Kathrin Kötter, und Marion Stegeman nachrückt.

Für das Image-Video übernahm Marius Przybilla, der bei der Freilichtbühne Werne die technische Seite der Veranstaltungen managt, den Part des Filmemachers. Vom Überblick per Drohnenflug geht es im Video schnell hinein in das vielfältige, lokale Kulturleben, in dem die städtischen und ehrenamtlichen Akteure bestens vernetzt sind, und in jedem Jahr gemeinsam ein abwechslungsreiches Angebot an großen und kleinen Events für das Werner Publikum auf die Beine stellen.

Das fängt an mit einem Werner Theater-Abonnement der Stadt, dass sich in Vielfalt und Qualität auch mit größeren Städten messen kann. Im Kulturbüro versteht man sich als Partner und Unterstützer der kreativen Ehrenamtler, erklärt Schmid Goßheger. Sie können uns ansprechen und wir sie, beschreibt sie die gut funktionierende Zusammenarbeit als Win-Win-Situation. „Ich bin extrem dankbar für unsere Kulturvereine“, betonte sie. Neben der Kreativität und Expertise der Kulturschaffenden werden übrigens auch die vielen Standorte wie Kolpingsaal, Museum, Kirchen, Flözk oder Stadtbücherei sichtbar, die der Kultur die Bühnen bieten.

Im Film zeigen die Kulturvereine im Wortsinne Gesicht(er) und kommen in eigenen Sequenzen zu Wort. Die Kulturschaffende aus Freilichtbühne, Kunstverein, Stadtbücherei, Kulturverein Flözk, Musica Sacra, Gesellschaft der Musikfreunde, Volkshochschule, Motettenkreis und Stadtmuseum schildern, was ihnen Kunst und Kultur bedeuten. „Kultur erweitert den Horizont, Kultur macht Spaß“, heißt es etwa bei Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer. die damit den Tenor des Imagefilms trifft.

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Einzig Sequenzen der Musikschule und der Karnevalsvereine sind in dem Film mangels aktueller Veranstaltungen noch nicht vertreten, werden aber noch angefügt, versicherte Norbert Hölscher. Ferner werden den Vereinenjeweils etwas längere Sequenzen für ihre eigenen Internetseiten zur Verfügung gestellt, hieß es.

Christoph Schwartländer bringt aus dem Stadtmarketing Erfahrungen in Sachen Internet sowie Öffentlichkeits- und Projektarbeit mit und wird sich unter anderem mit neuen Formaten für die Kulturarbeit in den Sozialen Medien befassen. Als ersten Schritt hat er die Internetadresse der Stadt um den Zusatz Kultur ergänzt, sodass der Bereich jetzt kurz unter www.werne.de/kultur zu erreichen ist.

„Das ist auch ein Generationswechsel, wir wollen auch ein jüngeres Publikum ansprechen“, so Schmid-Goßheger, die von 1987 bis 1993 und von 2001 bis jetzt für das Kulturbüro im Einsatz war.

Christoph Schwartländer, der 2017 beim Stadtmarketing einstieg, ist ein echtes Werner Kind, und freut sich auf die Aufgabe und den Austausch. Corona habe gezeigt, wie wichtig es sei, dass sich Kultur wieder berappelt. Er schaut anerkennend auf das Kulturprogramm und schätzt die Mischung aus Schauspiel, Drama, Krimi und mehr.

Schmid-Goßheger, die nun zwei Jahre pausieren will, nimmt aus der Zusammenarbeit viele „extrem bereichernde Begegnungen mit“, viele Erinnerungen an besondere Veranstaltungen wie an das Stadtjubiläum, Ruhr2010 oder die Hansetage mit und hält es mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Kultur ist kein Luxusgut, sie ist ein Lebensmittel“.

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