Werne. Mit einem Reinerlös von 4.800 Euro hat das Otto-Wendler-Fußballspiel 2022 eine Rekordsumme eingefahren und das bisherige Netto-Ergebnis sogar noch um 250 Euro übertroffen.
Weil geteilte Freude in diesem Fall dreifache Freude ist, strahlten die Vertreter der drei Spenden-Adressaten bei der symbolischen Scheckübergabe am Montagnachmittag vor dem Big Monster um die Wette.
Schausteller Otto Wendler, Sohn des verstorbenen Namensgebers, überreichte zusammen mit Mitorganisatorin Kirsten Schulz und Dr. Luitger Honé als Sportdirektor der Allstars die drei XXL-Schecks an Guardian Pater Norbert und Pater Gisbert vom Kloster (1.500 Euro), Dieter Schimmel von der Werner Tafel (2.000) und an den Sim-Jü-Sonderfonds (1.300) weiter.
Im Kapuzinerkloster werden die Spendengelder in Restaurierungsarbeiten gesteckt. Die Werner Tafel kauft dafür Lebensmittelgutscheine ein und aus dem Sim-Jü-Sonderfonds werden mithilfe der Spende in den kommenden Jahren besondere Aktionen finanziert.
Der sportliche Kirmes-Auftakt auf dem grünen Rasen zwischen einem Werner Allstars-Team und einer Schausteller-Elf wurde vor 49 Jahren von Otto Wendler und Rainer Schulz ins Leben gerufen und sorgt seither für ehrgeizig heraus gespielte Siege und schmerzvolle Niederlagen.
Dass bis heute 86.000 Euro für wohltätige Zwecke in der Stadt Werne zusammengekommen sind, spricht für sich und ist den Akteuren auf und neben dem Platz und insbesondere den Mitorganisatoren um die Familie Schulz zuzurechnen.
Die ewige Tabelle sieht die Schausteller-Mannschaften mit 21 Siegen knapp vorn. Ihnen gelang 1977 mit 7:1 auch der höchste Erfolg. Nicht verstecken müssen sich die Allstars, die 18 mal als Sieger vom Platz gingen. Zehnmal trennte man sich mit einem Remis, zeigt die Statistik.
Für heute Abend wartet schon das nächste Sim-Jü-Spektakel auf die Kirmesbesucher. Um 21 Uhr wird das große Brillantfeuerwerk, gespendet von den Schaustellern als Dankeschön an die Besucher, den Nachthimmel über dem Festgelände in allen Regenbogenfarben zum Leuchten bringen.