Start der Karnevals-Session in Werne voller Überraschungen

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Werne. Um einen gestandenen Karnevalisten wie Michael Holtmann zu überraschen, muss schon einiges passieren. Zum Karnevalauftakt am Freitagabend, 11. November, ist dies im Rahmen der Karnevalsparty im Kolpingsaal gelungen.

Der Präsident der IWK (Interessengemeinschaft Werner Karneval) war nach dem Einzug gerade auf der Bühne angelangt und hatte die ersten Gäste begrüßt, als eine Änderung des Protokolls erfolgte.

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Denn plötzlich tauchte Lothar Schwarze vom Bund Ruhr Karneval hinter dem Vorhang auf. Den hatte Michael Holtmann am Vorabend noch kontaktiert, um ihn zum Start der Karnevalssession in Werne einzuladen. Da hatte der Verbandspräsident aber noch gesagt, dass er aus zeitlichen Gründen nicht kommen könne.

Um so größer war die Überraschung, als Schwarze den verdutzten Holtmann ins Scheinwerferlicht holte, um ihm für seine seit 1995 andauernde Arbeit für die IWK in verschiedenen Positionen zu danken. „Er ist ein hervorragender Präsident“, sagte der Überraschungsgast, bevor er den Goldenen Verdienstorden des Verbands überreichte. Dabei handelt es sich um die höchste Auszeichnung, die der Regionalverband im Bund Deutscher Karneval verleihen kann.

Sorgte mit Partyschlagern für Stimmung: „Partykanone Ecki“. Foto: Volkmer
Sorgte mit Partyschlagern für Stimmung: „Partykanone Ecki“. Foto: Volkmer

Die Überraschung hatte Präsidentin Barbara Kipp unter höchster Geheimhaltung organisiert. Holtmann überrasche anschließend selbst mit einer ungewohnt ernsten Rede, die den Klimawandel in den Mittelpunkt stellte. „Ich bin oft gefragt worden, warum wir den Rosenmontagszug nicht in den Sommer verlegen, weil es sich bei warmen Wetter besser feiern lässt. Ich kann allen Hoffnung machen, denn demnächst wird das so sein, denn dann heißen die Sommermonate Januar, Februar und März.“

So sei es zwar schön zu sehen, wenn die Menschenmassen in Köln am 11.11. bei 18 Grad feiern, jedoch sei es an der Zeit, dafür etwas zu tun, damit der aktuelle November nicht der kälteste der nächsten 50 Jahre werde. Der stellvertretende Bürgermeister Rolf Weißner zeigte sich angesichts der aktuellen Corona-Situation optimistisch, dass die neue Session wie geplant stattfinden könne.

Eine Prinzenproklamation stand in diesem Jahr nicht auf dem Programm, da sowohl das Stadtprinzenpaar Marco II. Klaus und Saskia I. Wegener und das Kinderprinzenpaar Niklas I. Schleufe und Kiara Sophia I. Rutkowski auch in der Karnevalssession 2022/23 im Amt bleiben.

Zum abwechslungsreichen Programm trugen die Tanzgarden und Solomariechen der IWK bei. Foto: Volkmer

Zum abwechslungsreichen Programm trugen die Tanzgarden und Solomariechen der IWK, sowie Sänger Markus Nowak, „Partykanone Ecki“ und Sängerin Sabrina Torkel und DJ Martin Rinschede bei.

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