Dienstag, April 16, 2024

Auf dem Hof Bleckmann gibt es seit vier Jahrzehnten frischen Spargel

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Werne. Schon seit 1983 gibt es an der Wesseler Straße frischen Spargel. Der Hof Bleckmann ist seit dem für viele Kunden eine feste Adresse, wenn es um die Versorgung mit dem „weißem Gold“ geht. Nachdem die aktuelle Saison am 19. April noch langsam gestartet ist, läuft die Ernte mittlerweile auf Hochtouren.

Ungewohnt kalte Temperaturen haben dafür gesorgt, dass der Spargel zunächst nicht so schnell wie erhofft gewachsen ist, zudem hat der viele Regen die ohnehin mühevolle Arbeit bei den polnischen Erntehelfern nicht vereinfacht. Angebaut wird der Spargel auf einer Fläche von 3,5 Hektar.

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Eher zufällig ist die Familie jüngst darauf gestoßen, dass in diesem Jahr die Spargel-Produktion bereits seit 40 Jahren erfolgreich läuft. 1983 begannen Elisabeth und Wilhelm Bleckmann als einer der ersten Betriebe im Kreis Unna mit der Direktvermarktung. „Mein Mann hatte im Rahmen einer Kur einen Spargelbauern aus Niedersachsen kennengelernt und die Idee mitgebracht“, erinnert sich Elisabeth Bleckmann.

Das war im Jahr 1980. Erst drei Jahre nach dem Einsetzen der Pflanzen konnte erstmals geerntet werden. „Wir sind erstmal auf einem Hektar angefangen, denn wir wussten ja nicht, ob die Böden hier überhaupt dafür geeignet sind“, schildert Elisabeth Bleckmann. Verkauft wurde schon damals im hofeigenen Laden im Bauernhaus, der heute als Wintergarten genutzt wird, während die frische Ware in einem modernen Hofladen angeboten wird.

Die Spargelzeit dauert für Claudia Bleckmann und ihr Team voraussichtlich noch bis Mitte/Ende Juni. Foto: Volkmer

Den Entschluss, in Werne-Holthausen Spargel anzubauen, hat die Familie nicht bereut. Auch wenn es viel Arbeit ist, wie Claudia Bleckmann unterstreicht: „Es ist schon eine Herausforderung, weil es zum normalen Job noch ein doppelter Job obendrauf ist. Aber die vielen zufriedenen Stammkunden und die Begeisterung für unser Produkt entschädigen für die Anstrengungen.“

Rund 70 Prozent der Kundschaft kaufen den Spargel geschält. Diese Zahl sei in den vergangenen Jahren gestiegen, so Thorsten Bleckmann. Die Entscheidung, ob geschält oder nicht, scheint dabei fast eine Art Glaubensfrage zu sein. „Entweder die Kunden wünschen sich das oder möchten das auf keinen Fall. Da gibt es kaum etwas dazwischen“, berichtet Thorsten Bleckmann.

Ohne Wartezeit am Muttertag zum Genuss

Besonders gefragt ist das „weiße Gold“ traditionell zum Muttertag. Wer bei der Spargelversorgung für den besonderen Tag auf Nummer sicher gehen möchte, kann über den Internetshop des Hofladens die gewünschte Menge vorbestellen und dann zum gewünschten Zeitfenster am zur Coronazeit eingerichteten Abholfenster entgegen nehmen – ohne Schlange stehen zu müssen.

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