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Werne/Berlin. Für das Schülerpraktikum zur beruflichen Orientierung suchte sich Christoph Schmid vom Gymnasium St. Christophorus Werne etwas ganz Besonderes aus: ein Berufspraktikum beim Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe in Berlin, wie der CDU-Politiker in einer Pressemitteilung berichtet.

Zwei Wochen lang unterstützte der Jugendliche aus der Lippestadt das Berliner Abgeordnetenbüro und begleitete Hubert Hüppe zu verschiedenen Terminen. Weil die Praktikumszeit auf zwei Sitzungswochen fiel, war der Terminkalender prall gefüllt. So konnte der Schüler bei der Arbeitsgruppe Gesundheit und der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erleben, wie Anträge diskutiert und erarbeitet werden.

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Außerhalb der Sitzungen befasste sich Christoph Schmidt im Abgeordnetenbüro inhaltlich mit behindertenpolitischen und medizinischen Themen. Der Praktikant wurde mit Recherchearbeiten, dem Digitalisieren von Fachartikeln und mit Botengängen beauftragt. So verglich er beispielsweise in akribischer Kleinarbeit Fehlermeldungen eines Portals der Europäischen Arzneimittelagentur EMA der letzten Jahre und unterstütze dadurch eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Letztlich schafften es seine Rechercheergebnisse sogar in einen Artikel einer gesundheitlichen Fachzeitschrift.

Außerhalb der normalen Arbeitszeit begleitete er Hubert Hüppe zu Veranstaltungen, die von Verbänden und politischen Interessensvertretungen organisiert wurden. Direkt am ersten Tag begleitete er Hubert Hüppe zum Neujahrsempfang der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Besonders beeindruckend waren für den Schüler nach eigenen Angaben die Besuche auf der Tribüne des Plenarsaals. Dort schaute er bei der Regierungsbefragung von Kanzler Olaf Scholz zu und durfte bei der Debatte um 60 Jahre deutsch-französische Freundschaftsvertrag zusehen. Natürlich hörte er von dort aus auch Hubert Hüppe zu, der gleich nach dem Minister Lauterbach die Debatte um die Stiftung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland eröffnete.

„Der Deutsche Bundestag ist aufgebaut wie ein kleiner Staat für sich. Von einer Arztpraxis bis zur Sporthalle gibt es im Bundestag fast alles“, so Christoph Schmid über das Parlamentsgebäude.

Das Praktikum ermöglichte ihm einen umfangreichen Einblick in die Arbeit eines Abgeordneten in Berlin und in die Abläufe der vielen Gesetzesentscheidungen. „Zum Schluss muss ich Herrn Hüppe und seinem gesamten Team danken. Ich wurde in Arbeitsprozesse aktiv eingebunden und konnte mir einen umfassenden Eindruck der Tätigkeit eines Bundestagsabgeordneten verschaffen. Das Praktikum war für mich eine Erfahrung, die ich nicht so schnell vergessen werde“, fasste Christoph Schmid die zwei Wochen zusammen. 

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