Neue Seniorenhelfer für wichtiges Projekt gegen Straftaten gesucht

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Werne. Um Straftaten gegen Seniorinnen und Senioren schon im Vorfeld zu verhindern, und um das subjektive Sicherheitsempfinden der älteren Generation zu stärken, hat die Kreispolizeibehörde Unna das Projekt „Senioren-helfen-Senioren“ 1998 ins Leben gerufen. In Werne ist die Zahl der Mitwirkenden in den vergangenen Jahren jedoch deutlich zurück gegangen.

Beim jüngst durchgeführten Sonderstand der Polizei auf dem Wochenmarkt haben Kriminaloberkommissar Taner Cegit und weitere Mitarbeitende des polizeilichen Sachgebietes Kriminalprävention und Opferschutz Tipps zum Schutz vor Taschendiebstählen und Betrugsdelikten gegeben.

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„Wochenmärkte locken häufig auch Taschendiebe an, weil die wissen, dass sich hier viele Menschen treffen und diese oftmals abgelenkt sind, wenn sie mit Bekannten ins Plaudern kommen“, so Taner Cegit. Mit Sprühkreide, die sonst auch bei der Markierung von Unfällen genutzt wird, wurden bei einer Aktion zudem sichtbare Warnhinweise zu Taschendieben auf dem Boden in der Nähe des Marktplatzes aufgebracht.

Am Info-Stand vertreten waren auch Aktive aus dem Bereich „Senioren-helfen-Senioren“. In Werne ist derzeit jedoch nur noch Erika Wellmann dabei, die rund anderthalb Jahre vor der Pandemie von der Kreispolizeibehörde zu einer Multiplikatorin in Sachen Kriminalprävention ausgebildet worden ist. „Damals waren wir in Werne noch sechs Personen. Mittlerweile ist die Gruppe leider geschrumpft“, bedauert Erika Wellmann.

Erika Wellmann und Kriminaloberkommissar Taner Cegit hoffen, dass es in Werne bald wieder mehr Menschen gibt, die sich am Projekt „Senioren-helfen-Senioren“ beteiligen. Foto: Volkmer

Die Rentnerin, die auch in der Seniorenvertretung der Stadt mitarbeitet, ist aber optimistisch, dass bald wieder mehr Seniorenhelfer aus Werne kommen. Um auf das Thema aufmerksam zu machen, wird Taner Cegit demnächst auch im Seniorenrat zu Gast sein und die Werbetrommel rühren: „Durch den Einsatz von ausgebildeten Multiplikatoren kann die Zielgruppe besser und in größerem Umfang erreicht werden. Daher wäre es schön, wenn noch mehr Menschen mitmachen.“ Kreisweit sind dies derzeit rund 60 Personen.

Wer sich für das Projekt „Senioren-helfen-Senioren“ interessiert, kann unter der Nummer 02303/ 9214928 direkt mit Taner Cegit Kontakt aufnehmen.

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