Donnerstag, Juni 20, 2024

Spende für Kapuziner – Freundeskreis hofft auf Zuwachs

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Werne. Das Kapuzinerkloster von 1680 zählt zu den prägenden Denkmälern der Stadt Werne und seine Ordensbrüder haben es zu der wichtigen Institution im Stadtleben gemacht, die es heute ist.

Auf Initiative der Kolpingsfamilie hatte der damalige Guardian Pater Suitbert den Freundeskreis Kapuzinerkloster e.V. gegründet, mit dem Ziel, den „Fortbestand der Brüdergemeinschaft und des Klosters langfristig zu sichern“, wie es im frisch erschienenen neuen Flyer des Freundeskreises heißt.

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Vorsitzender Gregor A. Zumholz nahm am Donnerstag (30. November 2023) aus der Hand von Philipp Gärtner eine Spende der Volksbank Kamen-Werne e.V. über 1.000 Euro entgegen und nutzte die Gelegenheit, sich für die verlässliche Unterstützung der Bank sowie vieler anderer Sponsoren und ehrenamtlicher Helfer zu bedanken. Philipp Gärtner hob die vielen tollen Veranstaltungen wie Plätzer- und Oktoberfest hervor. „Das sind große Highlights“, betonte er.

Tatsächlich fühlen sich in der Stadt viele Menschen mit dem Kloster verbunden, Gottesdienstbesucher, ehemalige Messdiener, Chorsänger/innen, durch Seelsorge-Betreuung, als Besucher, Jakobspilger und viele Werner Bürger. Während an vielen anderen Standorten Klöster schlössen, habe sich das Kloster in Werne mit seinen derzeit hier lebenden acht Brüdern zu einem Senioren-Stützpunkt entwickelt, so Zumholz.

Als Bettelorden haben die Kapuziner keinen Anteil an der Kirchensteuer-Umverteilung, werden aber als Eigentümer des Klosters und des Grundstücks zu allen Kosten herangezogen. Mit einem Mindestmitgliedsbeitrag von 12 Euro pro Jahr kann man Mitglied im Freundeskreis werden und das Kapuzinerkloster unterstützen. „Damit dieses Kleinod in unserer Stadt nicht verkommt, und wir die Kapuziner in Werne behalten, deshalb engagieren wir uns“, begründen die Freunde ihr Engagement.

Bedarf für weitere Unterstützung gibt es allemal, sei es in finanzieller oder tätiger Hilfe, letztere etwa bei der Durchführung der beliebten Feieranlässe, bei der Gartenpflege, bei Krippen-Aufbau und der Gestaltung der Weihnachtszeit. Hinzu kommen viele große und kleine Reparaturen in Kirche und Haus, Renovierungen und Anforderungen an den Denkmalschutz, die gestemmt werden müssen.

Neue Homepage und Flyer informieren über Klosterleben

„Werden Sie Mitglied“, heißt es deshalb auf dem neuen Flyer, mit dem der Freundeskreis weitere Unterstützer/innen einwerben möchte, eine Beitrittserklärung hängt an. Dabei hofft man im Verein vor allem auf Verstärkung durch jüngere Mitglieder, wenigstens U60, ließ der Vorsitzende durchblicken und Pater Norbert bestätigte: „Verjüngung erwünscht!“

Weil Klappern zum Handwerk gehört, können sich Interessierte und möglichst viele neue Mitglieder mit dem Flyer und auf der ebenfalls neu gestalteten Homepage über die Arbeit des Freundeskreises und Wissenswertes über das Kloster informieren. „Die Homepage ist online“, informierte Christiane Maria Fahle, Medienbeauftragte im Beirat des Vereins, die das PR-Projekt übernommen hatten. Gestaltet wurde die Webseite von tamm media Design, hier finden sich alle Termine, Geschichtliches und viele schöne Impressionen rund um das Klosterleben.

„Der Freundeskreis ist eine große Entlastung“, wertschätzte Pater Norbert die ideelle und finanzielle Hilfe. Hilfe die auch künftig dringend gebraucht wird, etwa bei der in 2024 anstehenden Überholung des Pesthauses, dessen Wetterseite schadhaft ist. Eine neue Schlüsselanlage und eine Unterlage für die Krippe sind weitere Projekte.

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