Trommelgruppe gibt viel Spaß und Lebensfreude weiter

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Werne. Trommellehrer Mamadou Beye Diop hat eindeutig den Rhythmus im Blut. Einen Rhythmus, der junge und reifere Menschen mitreißt. Regelmäßig ist der Trommellehrer aus Essen in Werne im Einsatz.

Beim großen Fest anlässlich des Weltkindertages war der Trommler zuletzt vor großem Publikum in der Innenstadt zu sehen, trainiert wird mit der hiesigen Trommel-Gruppe im Wechsel im Jugendzentrum JuWeL und dem Bürgerhaus in Kamen-Methler.

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„Das passt ganz gut, weil wir Mitglieder sowohl aus Werne und aus Kamen haben“, sagt Mit-Trommler Andreas Genz. In der Regel trifft sich die Gruppe einmal pro Woche am Dienstag um 18 Uhr an einem der beiden Treffpunke. Mittlerweile sind Übungseinheiten auch ohne den professionellen Trommler aus dem Senegal möglich, der ohnehin mit vielen Projekten an Schulen und Bildungseinrichtungen in der gesamten Region zeitlich schon gut ausgelastet ist. 

Ihren Namen „Djembé 4 Us“ verdankt die Gruppe ihrem Musikinstrument, der Djembé, einer aus Afrika stammenden Trommel, die mit den Händen gespielt wird und einen durchaus lauten Klang erzeugt. „Meist zeigt sich sehr schnell, ob die Menschen ein Gefühl dafür haben, oder eben nicht“, erklärt Andreas Genz.

Trommellehrer Mamadou Beye Diop aus Essen ist regelmäßig auch in Werne im Einsatz. Foto: Volkmer

Ausprobieren und Mitmachen ist bei der Gruppe durchaus erlaubt und erwünscht, egal ob es sich um öffentliche Auftritte oder die Übungseinheiten in einer der beiden Einrichtungen handelt. Bei dem trommelnden Ensemble handelt es sich nicht um einen Verein, sondern um eine private Initiative, die mittlerweile zu einer Gruppe von Freunden geworden ist.

„In der Regel kommen die Menschen über Mund-zu-Mund-Propaganda zu uns. Oder sie hören uns zufällig und fragen, ob sie einfach mal mitmachen können. Das klappt dann in der Regel auch“, sagt Regina Zimmermann aus Werne.

Die regelmäßigen Einheiten möchte aus der Gruppe niemand verpassen. „Wenn man trommelt und dabei über viele andere Sachen nachdenkt, klappt das nicht. Man muss einfach den Kopf ausschalten und loslegen – dann macht das unglaublichen Spaß“, erklärt Regina Zimmermann, die in Werne auch im Gospelchor „Life Line“ singt. Auch dies sei übrigens jedes Mal „Balsam für die Seele“.   

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