VKU stellt Busflotte sukzessive auf Elektrobusse um

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Kreis Unna/Werne. Der Geschäftsbericht VKU für das Jahr 2022 ist erschienen. Mit rund 14,1 Millionen Fahrgästen kann das kommunale Verkehrsunternehmen an die Zeit vor der Pandemie anknüpfen.

Trotz der positiven Entwicklung im Fahrgastmarkt gingen die Erlöse zurück. So wirkten sich unter anderem Tarifanpassungen für Mitarbeiterentgelte und Vergütungsanhebungen für Fahrleistungen der Auftragsunternehmen kostensteigernd aus.

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Vom 1. Juni bis 31. August 2022 konnten Fahrgäste in den Bussen und Bahnen des Nahverkehrs deutschlandweit das 9-Euro-Ticket nutzen. 61.927-mal wurde es verkauft – was aufgrund der preislichen Attraktivität natürlich auch einen Rückgang anderer Ticketzahlen zur Folge hatte.

„Als unser kommunaler Mobilitätsdienstleister des Kreises Unna hat die VKU im vergangenen Geschäftsjahr große Herausforderungen souverän bewältigt. Dazu gehören einerseits die Einführung neuer Tickets und anderseits die Planung einer schrittweisen Umstellung in Richtung Elektromobilität und zukünftig auch Wasserstoff“, sagt Landrat Mario Löhr als Aufsichtsratsvorsitzender der VKU.

Elektrobusse sollen bald rollen

Bei der VKU stehen große Veränderungen an – denn sie wird ab 2024 ihre Busflotte zu großen Teilen auf den Elektroantrieb umstellen. Elf Elektrobusse sollen im kommenden Jahr den Anfang machen. Für das Jahr 2025 ist die Anschaffung weiterer acht Fahrzeuge geplant. Die Ausschreibung für die Anschaffung der ersten Busse läuft bereits, teilte das Unernehmen mit.

2022 war bei der VKU im Bereich Kundenschulung noch einmal durch die Auswirkungen der Pandemie geprägt. Es konnten dennoch 3.379 Schülerinnen und Schüler durch die Busschule geschult werden. Im Rahmen der Inklusion standen die Pflege des bestehenden Netzwerks im Vordergrund. Dazu zählten Teilnahmen an Seniorentagen oder Rollatortrainings. Außerdem konnten wieder Schulungen in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung stattfinden.

„Der Grundstein für einen modernen, klimaschonenden und bezahlbaren ÖPNV ist gelegt. Nun gilt es, neue Fahrgäste zu gewinnen und bereits vorhandene Kunden durch eine hohe Angebotsqualität zu halten“, so André Pieperjohanns, Geschäftsführer der VKU.

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