Bürgerbüro Werne: Zurück zum bewährten Terminsystem

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Werne. Ein spontaner Behördengang ohne Termin – was theoretisch nach viel Freiheit klang, sorgte in der Praxis leider oft für lange Wartezeiten und schlechte Stimmung. Seit Juli 2025 hat die Stadt Werne den sogenannten „Mischbetrieb“ im Bürgerbüro getestet. Die Bilanz nach sechs Monaten zeigt deutlich: Die Wartezeiten waren schlecht planbar, die Wartemarken schnell vergriffen und alle Beteiligten zunehmend unzufrieden.

Deshalb beendet die Stadt Werne nun die von der Politik angestoßene Testphase und kehrt zum 1. April 2026 zur ursprünglichen Regelung zurück. Das teilt die Verwaltung mit.

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Warum das Experiment „Mischbetrieb“ endet

Das Ziel war eigentlich maximale Flexibilität. Doch die Auswertung der Testphase ergab, dass die Wartezeiten für Bürgerinnen und Bürger spürbar gestiegen sind – egal, ob sie einen Termin hatten oder spontan kamen. Oft mussten Menschen weggeschickt werden, weil alle Wartemarken schon morgens vergeben waren. Gerade in der „heißen Phase“ des Führerscheinumtauschs zu Beginn dieses Jahres waren Termine im Bürgerbüro besonders schlecht planbar und der Frust auf allen Seiten groß.

Ein weiteres Problem: Bei Spontanbesuchen fehlten häufig wichtige Unterlagen, was einen zweiten Termin nötig machte. „Unser Ziel ist es, dass Anliegen möglichst beim ersten Kontakt erledigt werden können – und zwar ohne lange Wartezeiten“, erklärt Stefanie Benting, Dezernentin für Ordnung und Soziales.

So funktioniert der Besuch ab April

Um den Service wieder verlässlich und planbar zu machen, gelten ab dem 1. April (wieder) folgende Regeln:

  • Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: Ein Besuch ist ausschließlich mit einem vorab gebuchten Online-Termin möglich.
  • Dienstag: Dieser Tag bleibt weiterhin für alle offen, die ohne Termin vorbeikommen möchten. Wartemarken sind auch hier weiterhin begrenzt und bis spätestens 15:30 Uhr erhältlich.

Online buchen spart Zeit und Wege

Die Terminbuchung über www.werne.de/termin bleibt der sicherste Weg zum neuen Ausweis oder zum Führungszeugnis. Der große Vorteil: Schon bei der Buchung wird in einer Checkliste angezeigt, welche Dokumente mitgebracht werden müssen. Das verhindert unnötige Wege und sorgt für einen reibungslosen Ablauf am Schalter. Termine können bequem bis zu vier Wochen im Voraus reserviert werden.

Sollte ein gebuchter Termin einmal nicht wahrgenommen werden können, wird um eine kurze Absage gebeten. So wird der Platz sofort wieder für andere frei und die Wartezeiten für alle bleiben kurz.

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