Blindgängerverdacht an der Lünener Straße – Ausgrabungen ab 8. April

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Werne. Ab Montag, 8. April, bis voraussichtlich zum 14. April wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg im Bereich der Lünener Straße drei mögliche Bombenblindgänger untersuchen. Darauf weist die Stadt Werne auf ihrer Website hin.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sei durch die Auswertung von Luftbildaufnahmen auf die Verdachtspunkte an der Grenze zu Lünen aufmerksam geworden. Ob es sich bei den Verdachtspunkten tatsächlich um Bombenblindgänger handelt, könne erst durch Ausgrabungen festgestellt werden, heißt es weiter.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, kann für die Entschärfung unter Umständen innerhalb von einem Radius von bis zu 500 Metern um die jeweilige Fundstelle herum eine Evakuierung erforderlich sein. Das Ordnungsamt Werne hat alle betreffenden Anwohner in diesem Bereich bereits informiert. Für den Fall einer notwendigen Evakuierung gibt das Ordnungsamt den Anwohnern telefonisch Bescheid und sucht zusätzlich alle betroffenen Haushalte persönlich auf.

Die Evakuierung würde im Falle eines tatsächlichen Bombenfundes 13 Personen aus Werne und zehn Personen aus Lünen betreffen. Anwohner aus Werne, die nicht bei Familie oder Freunden unterkommen, können bei Bedarf für die Zeit der Evakuierung im Stadthaus Werne untergebracht werden.

Keine zusätzlichen verkehrlichen Einschränkungen

Seit Montag, 25. März, ist dieser Abschnitt der Lünener Straße/B54 aufgrund einer Baumaßnahme von Straßen.NRW ohnehin gesperrt. Aus diesem Grund entstehen durch die Arbeiten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes keine zusätzlichen verkehrlichen Einschränkungen.

Lediglich der direkt von der Evakuierung betroffene Bereich wird gegebenenfalls für die Zeit der Entschärfung abgesperrt. Die Lenklarer Reitertage vom 12. bis 21. April sind von Werne aus ohne Einschränkung erreichbar und werden von der Untersuchung und der möglichen Kampfmittelbeseitigung nicht betroffen sein.

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