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Werne. Das Stadtmuseum will ein lebendiger Ort für Stadtkultur sein. Aber damit „lebendig“ funktionieren kann, müssen Interessierte auch Wege und Möglichkeiten kennen, sich aktiv mit der Kultur ihrer Stadt und ihres Alltags zu beschäftigen Welche Wege kann es dafür geben?

In der zweiten Veranstaltung der Vortragsreihe „Geschichte erzählen“ im Stadtmuseum ist am Donnerstag, 14. März, ab 18.30 Uhr die Kulturanthropologin Prof. Dr. Elisabeth Timm zu Gast und spricht unter dem Titel „Über den Alltag: Wie wir Forschung im Blog und mit einem Magazin vermitteln“ über ihre Arbeit bei der LWL-Kommission für Alltagsforschung.

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Zum Vortrag: Viele Ehrenamtliche engagieren sich in Projekten zur lokalen oder regionalen Geschichte. Dieses Engagement wird nicht immer begrüßt: Während manche Initiativen als Bürgerwissenschaft gefördert werden, gelten andere Aktive als Störenfriede. Andere ehrenamtliche Arbeit wie beispielsweise die Erschließung von Archivüberlieferung geschieht hinter den Kulissen und bleibt deshalb unbemerkt. Das liegt auch daran, dass Medien wie eine eigene Homepage oder Buchpublikationen nicht oder allenfalls gelegentlich zur Verfügung stehen. Die Kommission Alltagskulturforschung des LWL hat für den Austausch zwischen Ehrenamt, Forschung und Vermittlung zwei Formate geschaffen: Das Blog alltagskultur und das Printmagazin Graugold.

Im Vortrag werden diese Formate vorgestellt und erläutert, wie Interessierte vor Ort mitarbeiten können. Elisabeth Timm ist Professorin für Kulturanthropologie an der Universität Münster und Vorsitzende der Kommission Alltagskulturforschung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind populäre Geschichtskultur, insbesondere Familienforschung, sowie Museen und materielle Kultur.

Wie bei allen Veranstaltungen der Reihe „Geschichte erzählen“ soll es dabei nicht nur um den Vortrag selbst gehen, sondern auch um einen anschließenden Austausch. Vielleicht wird der oder die Eine oder Andere sogar zum Mitmachen motiviert?

Zur Vortragsreihe: Wie entstehen Stadtkultur und unser städtisches Selbstbild, unsere „Identität“ als Ort? Von wem wird unsere Stadtgeschichte erzählt? Mit diesen Fragen soll sich jeden Monat ein neuer Vortrag beschäftigen. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen nimmt das Stadtmuseum sowie die VHS Werne entgegen. Aber auch spontane Besucherinnen und Besucher sind willkommen.

In den folgenden Monaten soll jeweils am zweiten, bei Feiertagen ausweichend am dritten, Donnerstag ein Vortrag folgen. Die Veranstaltungsreihe findet in Zusammenarbeit mit der VHS Werne und dem Förderverein Stadtmuseum statt. Alle Termine sind im Online-Veranstaltungskalender der Stadt Werne und auf der Webpräsenz der VHS Werne einsehbar.

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