Samstag, April 13, 2024

Kindergarten-Bedarfsplan: Steppkes in Kita und Tagespflege gut versorgt

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Werne. Die Fortschreibung des Kindergartenbedarfsplans hatte am Mittwoch, 5. März 2024, der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie auf der Tagesordnung. Rilana Grennigloh (Jugendhilfeverwaltung) informierte das Gremium über die Betreuungsangebote in den 17 Werner Kindertageseinrichtungen und in der Tagespflege.

Im laufenden Kindergartenjahr 2023/2024 werden hier 1.073 Kinder betreut. Davon sind 297 Kinder unter drei Jahre alt und 50 Kinder mit einer Behinderung. Darüber hinaus betreuen 22 Personen der Kindertagespflege (17 davon aus Werne) 68 Kinder. 64 Kinder sind unter drei Jahre alt und vier nutzen die Tagespflege in Randzeiten. Für die 361 Kinder unter drei Jahren ergibt sich daraus eine Versorgungsquote von 54,2 Prozent, erläuterte Grennigloh.

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Betreuungszahlen im Kindergartenjahr 2023/2024

Von insgesamt 240 Kindern in der Alter unter einem Jahr wurden im Zeitraum 2.11.2022 bis 1.11 2023) vier in einer Kita und fünf in der Tagespflege betreut. (Versorgungsquote: 3,75 Prozent). Bei den Kindern zwischen einem und zwei Jahren besuchten im Zeitraum vom 2. November 2021 bis 1. 11. 2022 von 203 Kinder eine Kita und 41 wurden Tagespflegepersonen betreut. (65,02 Prozent). In der Altersgruppe von zwei bis unter drei Jahren gingen von 223 Kindern gesamt 202 in eine Kita und 18 nutzten die Tagespflege (98,65 Prozent).

Von 666 Kindern insgesamt wurden somit 297 in den Kindertageseinrichtungen und 64 von Tagespflegepersonen gehütet. Das ist eine Versorgungsquote von insgesamt 54 Prozent.

Planung Kindergartenjahr 2024/2025

Kita Lütkeheide (Kindergarten-Trägerverein Lütkeheide e.V.): Wie Rilana Grennigloh weiter berichtete, bleibt in der Kita Lütkeheide auch im neuen Kindergartenjahr die Nachfrage nach U3-Betreuungsplätzen hoch. Gemeinsam mit Jugendamt und Trägerverein hat man sich deshalb dazu entschlossen, eine der Gruppenformen I in eine Gruppenform II umzuwandeln. Die baulichen Voraussetzungen dafür sind in der Kita bereits gegeben. Somit gibt es im neuen Kindergartenjahr dann auch ein Betreuungsangebot für Kinder unter zwei Jahren Durch die Umwandlung werden vier neue U3-Plätze geschaffen.

Kita Tillo am Zauberwald (St. Christophorus Jugendhilfe gGmbH): Der Neubau der Kita in Trägerschaft der wurde 2022/2023 bezogen. Hier sollen zunächst zwei Gruppen, je eine Typ II und Typ III angeboten werden.

Kita am Familiennetz (St. Christophorus Jugendhilfe gGmbH): Für die Einrichtung wird – so der Beschluss im Fachausschuss – auf dem Gelände von St. Konrad an der Stockumer Straße ein Neubau entstehen. Geplant ist, dass neben den Steppkes der Kita am Familiennetz auch eine Gruppe der Kita St. Josef – Auf dem Berg in die dann vierzügige Kita einziehen.

Kita St. Sophia (Katholische Kirchengemeinde St. Christophorus): Voraussichtlich im Frühjahr 2025 können die Kinder der Kita St. Sophia in Stockum, die nach einem Wasserschaden seit August 2019 in einem Provisorien betreut werden, in einen Kita Neubau einziehen. Den Beschluss für diesen hatte der Fachausschuss im November 2023 gefasst und stellt mit einem Neubau auf dem alten Kita-Gelände den Erhalt der Einrichtung sicher.

Kita St. Marien (Kindertagesstättenverein St. Marien e.V.): Im Sommer 2023 wurde dem Wunsch des Trägers entsprochen, die Betriebserlaubnis für eine halbe Gruppe bis zum 31.07.2025 zu verlängern. Um diese Gruppe dauerhaft zu erhalten, wird das vorhandene Gebäude in Zusammenarbeit des Trägers und der Stadt Werne erweitert.

Städtischer Zuschuss für Erweiterung der Kita St. Marien

Im neuen Kindergartenjahr 2024/ 2025 wird der Werner Nachwuchs in 57 Gruppen betreut. Von den 1078 Kindern (Vorjahr 1088) sind das 281 U3 und 797 Ü3-Plätze. Mit dem Versorgungsangebot an Kinder Betreuung zeigte sich der Ausschussvorsitzende Benedikt Striepens (Bündnis ´90/ Die Grünen) zufrieden: „Eine gute Situation“.

Für die Erweiterung der Kita St. Marien in Horst nimmt die Stadt Werne für einen einmaligen Zuschuss 266.000 Euro in die Hand, berichtete Jugendamtsleiter Maik Rolefs.

Dem Kindergartenbedarfsplan und den beiden Bau- bzw. Erweiterungsvorhaben der Einrichtungen in Stockum und Horst stimmten die Mitglieder des Gremiums ausnahmslos zu. Man habe hier zuletzt Eltern der Kita Sophia gehabt, die im Ausschuss mit Schildern wie „Es wird endlich Zeit“ für eine Lösung protestiert hatten, erinnerte Striepens an die November-Sitzung und freute sich über die Beschlüsse.

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