Zielgerade Abitur – Was folgt? GSC lädt Unternehmen ein

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Werne. Abitur fast geschafft, aber nicht sicher, was danach folgen soll – so geht es vielen Schülerinnen und Schülern kurz vor ihrem Schulabschluss. Gerade die G8-Jahrgänge müssen schnell wissen, was sie später machen wollen. Bei dieser Entscheidungsfindung soll ihnen am Gymnasium St. Christophorus (GSC) weiterhin Unterstützung geboten werden.

Am vergangenen Mittwoch (10.04.2024) fand in den Räumlichkeiten des Gymnasium St. Christophorus zum zweiten Mal ein Informationstag zu den Möglichkeiten eines dualen Studiums statt.

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In der Aula der Schule begrüßte der Koordinator der Studien- und Berufswahlorientierung die Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2 sowie die vertretenen Unternehmen. „Heute haben wir bekannte Unternehmen und Weltunternehmen vor Ort“, so Stefan Müller. „In den Gesprächen habe ich schon gemerkt, dass noch nicht hundertprozentig klar ist, was ihr machen wollt, aber Vorstellungen habt ihr schon“, richtete er sich an die Schülerinnen und Schüler.

In drei Gesprächsrunden à 45 Minuten hatten diese die Möglichkeit, mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Dabei hatten sie die Auswahl zwischen der Böcker Maschinenwerke GmbH, Kyocera AVX Components, RWE AG, REMONDIS, BAYER AG, Sparkasse an der Lippe, Bundesagentur für Arbeit, Katholischen St. Paulus Gesellschaft (Standort Werne und Lünen) und der Fachhochschule für Ökonomie und Management. Letztere hielt wie im letzten Jahr auch einen einleitenden Vortrag zum Thema „Duales Studium“.

„Diese Berufsinformationsveranstaltung erlaubt es, viel mehr in die Tiefe zu gehen als bei einer klassischen Berufsmesse“, stellte Stefan Müller heraus. Neben dem AzuBo-Tag und weiteren Messen ist diese Veranstaltung eine der vielen berufsberatenden Angebote und Kooperationen des GSC.

Stefan Müller verwies auf den Erfolg der Veranstaltung: Im letzten Jahr hatten zwei Schüler einen Ausbildungsvertrag bei Böcker und Remondis vor Ort oder nach der Veranstaltung schließen können. Zwar zeichnete sich in den einzelnen Gesprächen mit den Unternehmen ab, dass die meisten Schülerinnen und Schüler an tendenziell eher klassischen Studiengängen wie Jura, Psychologie und Medizin interessiert waren, ihnen konnte an diesem Tag aber demonstriert werden, dass auch nach oder vor einem Studium eine Ausbildung von Vorteil sein kann und auch lokale Standorte beispielsweise Wirtschaftspsychologen und Hausjuristen anstellen. „Da gibt es Schnittmengen von Ausbildung und Studium“, betonte Stefan Müller.

Und schließlich zählen nicht nur der akademische Grad, sondern auch menschliche Eigenschaften wie Team- und Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit, Empathie, Motivation, Leistungsbereitschaft und Fleiß. Und falls es Probleme gibt, haben die Schülerinnen und Schüler im dualen Studium immer eine helfende Hand an ihrer Seite.

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