Br. Laurentius Wenk wird neuer Guardian – Br. Romuald kehrt als Vikar ins Kloster zurück

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Werne. Alle drei Jahre, nach dem Provinzkapitel, stehen in franziskanischen Gemeinschaften wie bei den Kapuzinern Versetzungen an. Auch in Werne gibt es ein paar Veränderungen und eine überraschende Rückkehr. Das teilt die Deutsche Kapuzinerprovinz in einer Presseinformation mit.

Die Gemeinschaft im Kapuzinerkloster Werne wird in Zukunft von Br. Laurentius Wenk geleitet. Der Kapuziner folgt auf Br. Harald Weber, der in das neue internationale Noviziat der Kapuziner nach Irland wechselt. Br. Harald hatte das Amt des Hausoberen im Oktober 2024 nach dem Tod von Br. Norbert Schlenker übergangsweise übernommen. Wechsel gehören in franziskanischen Gemeinschaften zum Ordensleben dazu und werden meist nach einem Provinzkapitel umgesetzt. 

Br. Laurentius Wenk ist Jahrgang 1958 und trat nach einer Ausbildung zum Postschaffner im Jahr 1981 in den Kapuzinerorden ein. Seine ewige Profess legte er im Jahr 1986 ab. Nach dem Studium der Philosophie und der katholischen Theologie wurde er im Jahr 1989 zum Priester geweiht. Br. Laurentius lebte an unterschiedlichen Orten der Provinz und war viele Jahre als Missionar, Ausbilder und Seelsorger in Mexiko tätig. Fast ein Jahrzehnt leitete er das Kloster zum Mitleben in Stühlingen. Seit 2023 war der franziskanische Ordensmann Guardian im Kloster der Kapuziner in Münster eingesetzt. Sein Nachfolger in Münster wird Br. Paulus Terwitte. 

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe in Werne“, sagt Br. Laurentius, der als Novize schon einmal im Kloster Werne gelebt hat. „Das Kloster in Werne hat eine besondere Strahlkraft in die Stadt hinein und ist in ganz besonderer Weise mit der Bevölkerung verbunden.“ Als Hausoberer möchte der Kapuziner sich besonders für die älteren und unterstützungsbedürftigen Mitbrüder einsetzen und gemeinsam mit den Angestellten und Ehrenamtlichen für ein gutes menschliches und geistliches Miteinander im Kloster Sorge tragen. 

Pater Romuald nahm auch Abschied von Marlies Wierling, die gute Seele des Plätzerfestes. Foto: Anke Barbara Schwarze
Pater Romuald nahm 2022 auch Abschied von Marlies Wierling, die gute Seele des Plätzerfestes. Nun kehrt der beliebte Geistliche ins Kapuzinerkloster Werne zurück. Archivfoto: Anke Barbara Schwarze

Das Kloster verlässt Br. Heribert Leibold, der nach Münster wechselt. Verstärkt wird die Gemeinschaft durch Br. Jürgen M. Böhm aus dem Kloster Frankfurt sowie durch Br. Romuald Hülsken aus Clemenswerth. Br. Romuald kennt das Kloster in Werne gut, denn er war bis zum Jahr 2022 viele Jahre als Leiter der Gemeinschaft aktiv. Er wird in der Gemeinschaft die Aufgabe des Vikars übernehmen.

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