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Werne. In den zurückliegenden fünf Jahren haben viele Landwirte Menschen mit ihren Fahrten in weihnachtlich geschmückten Treckern begeistert. Aufgrund schwindender Resonanz bei den Teilnehmenden gab es in diesem Jahr nur eine Tour von Werne nach Bergkamen.

Bereits zum Start am Sandbochumer Weg in Werne-Stockum hatten sich viele Interessierte am Straßenrand positioniert. Jürgen Grothaus, einer der Organisatoren der Tour, hatte auf Anfragen im Vorfeld Familien den Tipp gegeben, sich dort zu positionieren.

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Grothaus selbst musste seine Teilnahme an der Lichterfahrt kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen, daher übernahm Mitorganisator Ferdinand Schulze Froning die Führung der Tour, direkt hinter einem Fahrzeug der Polizei. Ein Höhepunkt für die Landwirte auf der 25 Kilometer langen Strecke stellte nach dem Auftakt die Fahrt durch die Innenstadt dar. Besonders am sehenswert illuminieren Markt jubelten viele Menschen den 70 Treckern zu.

Die schön beleuchtete Innenstadt bot einen ganz besonderen Streckenabschnitt für die Tour der Weihnachtstrecker. Foto: Volkmer

Nicht wenige hatten hier die Wartezeit bis zur Ankunft der Fahrzeuge mit einem Heißgetränk vom temporären Mini-Weihnachtsmarkt von Gastwirt Andreas Nozar verbracht. „Es war aber auch an der Jahnstraße und Berliner Straße wirklich sehr voll. Da haben uns die Menschenmengen quasi den Weg gezeigt, den wir fahren mussten“, schildert Landwirt Ferdinand Schulze Froning.      

Auch in Rünthe war die Lichtertour der Landwirte unter dem Motto „Ein Funken Hoffnung“ an vielen Stellen erwartet worden. Schon gegen 17.30 Uhr, also 90 Minuten vor der erwarteten Überquerung der Lippebrücke hatten sich die ersten Interessierten einen Platz auf dem Lidl-Parkplatz am Westenhellweg gesichert.

Dank der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Weddinghofen konnten sich die Landwirte zum Abschluss auf dem Parkplatz am Häupenbad noch mit Getränken und Bratwurst stärken, um danach den Heimweg anzutreten.  

Politische Forderungen gab es an vielen der 70 Trecker ebenfalls zu sehen. Foto: Volkmer

Eine Entscheidung, ob es auch 2026 eine Lichterfahrt geben wird, werden die Landwirte nach noch ausstehenden Gesprächen mitteilen. „Wir lassen das jetzt erst einmal sacken und werden dann die Resonanz der Landwirte abfragen“, kündigt Ferdinand Schulze Froning an.

Die Polizei zog ein positives Fazit. Die Fahrt sei „störungsfrei verlaufen und wurde als sehr friedvoll empfunden“, teilte Nadine Richter von der Pressestelle der Kreispolizei auf Anfrage mit.

Viele Bilder der Trecker aus Werne gibt es in unserer Galerie.

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