Dienstag, Januar 20, 2026

Hanns Dieter Hüsch – Szenische Lesung zu dem „Bauchredner Gottes“

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Werne. „o H., reiß den Himmel auf! Hanns Dieter Hüsch über Gott und die Welt.“ Mit einer szenischen Lesung und musikalischen Zwischentönen an der Orgel erinnern Clemens Schlüter und Gregor A. Zumholz am Sonntag, 7. Dezember 2025 (17 Uhr) in der Pfarrkirche St. Christophorus an den großen literarischen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch.

„Der ‚Bauchredner Gottes‘ wäre im Mai dieses Jahres 100 Jahre alt geworden. Er begleitet und bewegt durch sein geistiges und geistliches Werk bis heute noch viele Menschen. In der Szene unerreicht ist seine Liebe zu den Menschen, die sich in all ihren Schwächen authentisch in seinen Geschichten wiederfinden. Diese manifestiert sich auch durch seine Liebe zu Gott“, kündigen Schlüter und Zumholz ihre Sonderveranstaltung, deren Titel sich an das bekannte Adventslied anlehne und somit daraufhin weise, dass die Texte gemäß der Jahreszeit ausgewählt wurden.

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Wer Hanns Dieter Hüsch kenne, ahne, dass die aktuelle Lesung die Zuhörerschaft aus dem üblichen kitschig-spießbürgerlichen Gedöns und Gedusel heraus- und hinführen möchte zum Wesentlichen des Weihnachtsfestes. Dazu gehörten auch gesellschaftskritische Anmerkungen, die zeigten, wie vorausschauend Hüsch gewesen und wie brisant aktuell er noch immer sein, skizzieren sie die ebenso humorvollen wie scharfsichtigen Botschaften des Künstlers.

Clemens Schlüter und Gregor A. Zumholz erinnern an den großen Kabarettisten

„Zwischen Psalmen und Gedichten werfen Szenen aus den Begegnungen von Hüsch mit dem lieben Gott in Dinslaken und im Himmel einen Blick auf menschliche Schwächen und reflektieren auch kirchlich-institutionelle Ungereimtheiten – immer gewürzt mit einer Portion ureigenen Humors“, heißt es in der Ankündigung.

Zu der von Clemens Schlüter präsentierten Collage der Gedankengänge von Hanns Dieter Hüsch gesellen sich musikalische Spaziergänge, auf der Orgel intoniert von Gregor A. Zumholz. Dabei sind im roten Faden des bekannten Adventsliedes Melodienstreifen von John Lennon, Silbermond, Adele oder auch Smetana verwoben.

„Hüsch verstarb vor 20 Jahren am 6. Dezember 2005. Zur Beisetzung in seiner Geburtsstadt Moers kamen alle Größen aus Kabarett und Comedy, die in Hüsch bis heute ihren Ziehvater sehen, sowie tausende Fans und Freunde. Sein Körper mag im Moerser Ehrengrab ruhen – sein geistiges und geistliches Werk lebt weiter“, sind sich Clemens Schlüter und Gregor A. Zumholz sicher:

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