Dienstag, Februar 10, 2026

Trauer um Reinhard Bergmann

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Werne. Mit tiefer Trauer nimmt die KAB St. Barbara/St. Johannes Abschied von ihrem langjährigen Mitglied und ehemaligen Vorsitzenden Reinhard Bergmann, der am 11. Dezember nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren verstorben ist.

Langjähriger KAB-Vorsitzender

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Reinhard Bergmann war seit dem 1. Januar 1972 Mitglied der KAB und prägte den Verband über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg in außergewöhnlicher Weise. Zunächst im Vorstand der KAB St. Johannes aktiv, übernahm er später den Vorsitz des Vereins und führte ihn mit großem Engagement und Weitsicht bis zur Fusion mit der KAB St. Barbara im Jahr 2018. Auch dem neu entstandenen Verein stand er bis 2024 vor. Darüber hinaus kümmerte er sich als Vertrauensmann stets verlässlich um die Belange der Mitglieder seines Bezirks.

Sein Einsatz reichte weit über die eigene Gemeinde hinaus. Im Vorstand des KAB-Bezirks Coesfeld sowie im Internationalen Ausschuss engagierte sich Reinhard Bergmann für die Arbeit des KAB-Weltnotwerks und die Partnerschaft mit der Organisation CWM Sri Lanka. Getragen war dieses Engagement von seinem tiefen Sinn für Gerechtigkeit, Solidarität und christliche Verantwortung.

Besonders eng verbunden war Reinhard Bergmann der Pfarrgemeinde St. Johannes und später der Gemeinde Seliger Nikolaus Groß. Er war stets zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wurde – sei es beim Krippenaufbau, beim Gemeindefest, in Ausschüssen oder bei handwerklichen Arbeiten. Auch als „Senioren-Sternsinger“ war er unterwegs.

Bergmann war jemand, der nicht viele Worte machte, sondern anpackte. Selbst als seine Kräfte nachließen, wollte er dabei sein, dazugehören, mitgestalten – und konnte oft einen guten Rat weitergeben. In den letzten Monaten hatte Reinhard Bergmann schwer mit seiner Krankheit zu kämpfen. Dennoch nahm er so lange wie möglich am Gemeindeleben teil. Am 11. Dezember starb er im Hospiz.

Mit Reinhard Bergmann verliert die KAB einen Menschen, der die Gemeinschaft über Jahrzehnte hinweg geprägt hat – durch Verlässlichkeit, Bescheidenheit und ein großes Herz. Sein Engagement und seine Nähe zu den Menschen werden schmerzlich fehlen. Die Erinnerung an ihn wird in der KAB und in den Gemeinden lebendig bleiben.

Die KAB St. Barbara/St. Johannes trauert mit seiner Familie und allen Angehörigen. Das Seelenamt wird am Mittwoch, 17. Dezember, um 10 Uhr in Maria Frieden sein. Anschließend erfolgt um 11.30 Uhr die Beisetzung von der Trauerhalle Lünebrink auf dem Friedhof.

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