Trinkwasserbrunnen noch trocken – Suche nach Ursache für Verkeimung

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Werne. Hitzetage mit Temperaturen weit über 30 Grad hat es in diesem Sommer schon einige Male gegeben. Eigentlich sollte ein Ende Mai installierter öffentlicher Trinkwasserbrunnen auch schon auf Knopfdruck sprudeln und die Passanten in der Innenstadt bei Bedarf gratis erfrischen.

Allerdings blieb der Säulen-Brunnen, der auch über ein Trinkbecken für Hunde verfügt, seither noch immer trocken. Grund sei eine Verkeimung, die bisher noch nicht behoben werden konnte, teilte Klimaschutzmanagerin Louisa Rose am Montag, 21. Juli 2025, auf Nachfrage von WERNEplus mit.

„Wir arbeiten jedoch weiter an einer Lösung, um den Trinkbrunnen so schnell wir möglich freigeben zu können“, versicherte sie. Die Ursache der Verkeimung sei leider noch nicht nachweisbar. Die Keime könnten somit entweder bereits bei Lieferung in den Leitungen und Dichtungen des Trinkbrunnens gewesen, oder beim Anschluss des Trinkbrunnens versehentlich in die Leitungen gelangt sein. Die Trinkwasserleitung des Hausanschlusses an dieser Stelle sei von der Verkeimung nicht betroffen, hieß es.

Demontage und umfassende Desinfektion von innen geplant

Mittlerweile sei der Trinkbrunnen schon zweimal durch eine Fachfirma gechlort und gespült worden, so die Klimaschutzmanagerin zu den bereits durchgeführten Maßnahmen. Dennoch habe die jüngste Wasseruntersuchung Anfang Juli weiterhin auffällige Parameter im Wasser angezeigt, die die zulässigen Grenzwerte für Trinkwasser überschritten.

Bei der Suche nach der Ursache für die Verkeimung soll der Wasserspender noch einmal demontiert und gereinigt werden. Anschließend folgen von lizensierter Stelle erneut Wasserproben.

„Wir ergreifen nun weitere Maßnahmen zur Reinigung des Trinkbrunnens. Geplant ist, den Trinkbrunnen zu demontieren, um die Leitungen und Dichtungen umfassend desinfizieren zu können. Danach wird erneut eine Wasseruntersuchung durchgeführt“, so Rose zu den nun geplanten Schritten.

Da diese Wasserproben von lizensierten Stellen durchgeführt werden müssten, sei oft mit Wartezeiten bis zur Probenahme und dem Vorliegen der Probeergebnisse zu rechnen. Erst wenn keine Verkeimung im Trinkwasser mehr nachgewiesen werden könne, werde das Gesundheitsamt Kreis Unna den Trinkbrunnen freigeben.

Zur Erinnerung: Die Initiative zur Anlage eines Trinkwasserbrunnens hatte die Unabhängige Wählergemeinschaft Werne (UWW) im Sommer 2023 ergriffen und zu einer Spendenaktion aufgerufen. Einen solch kostenlosen Service wünschten sich besonders Familien und Senior/innen, hatte man argumentiert.

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