Über 700 Brillen in sieben Tagen: Sammelaktion in der Verlängerung

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Werne. Die Kooperation zwischen dem BNE-Regionalzentrum Waldschule Cappenberg und dem Augenoptiker „Die Brille Werne“ ist ein voller Erfolg. Im Aktionszeitraum zwischen dem 27. Juli und 4. August 2025 wurden unter dem Motto „Brillen ohne Grenzen – Deine Brille für mehr Chancengleichheit“ über 700 alte Brillen gesammelt.

„Das zeigt, was jede und jeder einzelne von uns zur Erreichung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN beitragen kann“, freut sich Anja Ernst vom BNE-Regionalzentrum. Sie erklärt weiter: „Eins der Ziele lautet „Weniger Ungleichheit“ und Brillen sind echte Game Changer in diesem Bereich.“ Warum das so ist, erläutert Augenoptikerin Birgit Havers, die für ihr soziales und ökologisches Engagement bereits mehrfach als Wahre-Werte-Optikerin ausgezeichnet wurde: „In vielen Ländern, gerade im globalen Süden, gibt es keine gute Versorgung mit Brillen. Das führt zu großer Ungleichheit: Ohne gutes Sehen gibt es keine gute Schulbildung und im späteren Leben weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Daraus folgt oft über Generationen große Armut.“

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Mit der Brillen-Aktion werden also gleich mehrere der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele angegangen, denn keine Armut und kein Hunger gehören, genauso wie hochwertige Bildung, ebenfalls in die Liste der 17 SDGs (sustainable development goals).

„Weil die Aktion so gut gelaufen ist und wir jetzt etwas Ehrgeiz entwickelt haben, werden wir noch bis zu unserem Sommerfest am 24. August die Spendenbox bei uns in der Verwaltung am Brauereiknapp 17 in Cappenberg aufstellen. Wir würden gerne die 1.000 Brillen knacken und freuen uns über jede Brille, die bis zum Ende der Sommerferien noch bei uns eintrifft“, sagt Anja Ernst. Dabei sind alle Brillen willkommen: Kinder-, Lese-, Sonnenbrillen oder das „alte Schätzchen“ aus den 70er Jahren, alle können weiterverwendet werden.

Die gesammelten Brillen werden nach dem Sommerfest des BNE-Regionalzentrums an die NGO „Gudd Zweck“ übergeben, wo sie sortiert, gesäubert und aufbereitet, dann entsprechend weitergegeben werden, um einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit beim Empfänger zu leisten.

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