Behoben werden müssten die Sanierungsbedarfe in der technischen Gebäudeausstattung und hier speziell der Elektrotechnik, erläuterte Tobias Gehrke. Da sei man schon seit der technischen Überprüfung 2024 angezählt, skizzierte er die Dringlichkeit.
Der Raumbedarf für ein vierzügiges Gymnasium müsse bei allen Varianten gedeckt und ein „zeitgemäßes Schul- und Raumkonzept“ (baulicher Aspekt) umgesetzt werden. Weitere Kriterien sind eine ganzheitliche Betrachtung der Maßnahmen, Wirtschaftlichkeit und Förderung, fristgerechter Projektabschluss und Herstellung der Barrierefreiheit.
Variante Sanierung des Bestandsgebäudes in einem Zug („big bang“):
Der Schulbetrieb findet während dieser Zeit in Containern statt (voraussichtlich ein bis zwei Jahre, Aufstellung 2028). Für die Interimslösung werden 38 Raumeinheiten berücksichtigt. Zeitplan: Entscheidung 2026, Planung Vergabe 2027, Baubeginn 2028, Fertigstellung 2030. Kostenpunkt: 36,7 Millionen Euro (gemeint ist bei allen Varianten die Ergebnisbelastung des Haushaltes über den Zeitraum von 50 Jahren inklusive aller Kosten wie Zinsen etc.).
Variante Neubau/ Ersatzbau:
Während Planung und Errichtung des Neubaus wird der Altbau bis zu dessen Fertigstellung weitergenutzt. Nach der Entscheidung 2026, folgen Planung (2027); Vergabe 2029, Baubeginn 2030 und Fertigstellung in 2032. Kostenpunkt: 54,3 Millionen Euro.
Variante Kombi-Variante Sanierung und Neubau:
Die Modulbauweise ist streng standardisiert, schilderte Gehrke. Sie beinhaltet einen Teilabriss des Altbaus, die Sanierung des Naturwissenschaftstrakts und aufstehender Gebäudeteile sowie den Aufbau zweier Klassenhäuser in Modulbauweise. Wenn man damit leben könne, nicht jede Türklinke selbst auszusuchen, spare das hohe Maß an Standardisierung Geld. Bei der Finanzierung dieser Variante liege man näher an der Option Sanierung/Neubau: Kostenpunkt: geschätzt 32 Millionen Euro.






















