Werne. Westnetz modernisiert seit Mai das Stromnetz im Bereich Fürstenhof, Münsterstraße und Bahnhofstraße in Werne. Im Zuge der Maßnahmen hat der Verteilnetzbetreiber die bestehende Ortsnetzstation am Fürstenhof durch eine moderne digitale Ortsnetzstation ersetzt, teilt das Unternehmen in einer Presseinformation mit.
Außerdem wurden die vorhandenen Mittelspannungsleitungen neu verlegt. Die bisher über ein Privatgrundstück geführten Mittelspannungskabel wurden in den öffentlichen Raum umgelegt. Zusätzlich erneuerte Westnetz die Mittelspannungsleitung im Bereich der Horne. Mit den Arbeiten sorge das Unternehmen für eine zukunftsfähige Netzinfrastruktur und schaffe die Voraussetzungen, um den steigenden Anforderungen der Energiewende gerecht zu werden.
„Der Einsatz digitaler Ortsnetzstationen an zentralen Knotenpunkten der Stromversorgung verbessert nicht nur die Möglichkeiten einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Netzplanung, sondern stärkt vor allem die Versorgungssicherheit“, erklärt Dominik Lange, Netzplaner bei Westnetz.
Die Arbeiten werden voraussichtlich noch rund zwei Wochen andauern. Anschließend sollen die Maßnahmen abgeschlossen und die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen vollständig aufgehoben werden. Westnetz bedankt sich bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauphase.
Echtzeitdaten für mehr Versorgungssicherheit
Ortsnetzstationen sind zentrale Knotenpunkte in der Stromverteilung: Sie wandeln Mittelspannung in Haushaltsstrom um. Digitale Ortsnetzstationen wie in Werne bieten zusätzlich den Vorteil, dass sie in Echtzeit Daten zur Netzüberwachung und Steuerung an sogenannte Netzleitstellen übertragen. Speziell ausgebildete Mitarbeitende beobachten von dort aus das Stromnetz aus der Ferne und können bei Bedarf noch schneller reagieren.
Besonders hilfreich ist dies bei der Früherkennung und Eingrenzung von Störungen, wodurch Ausfallzeiten reduziert und die Zuverlässigkeit des Stromnetzes gesteigert werden. Zusätzlich kann mit den gewonnenen Daten aus den intelligenten Ortsnetzstationen der Betrieb der Netze noch bedarfsgerechter auf die stetig steigenden Anforderungen ausgerichtet werden.





















