Werne. Im Schulleben am Gymnasium St. Christophorus ist der jährlich ausgetragene Projekttag Physik/Naturwissenschaften der Jahrgangsstufe 9 ein echter Klassiker. Bereits zum 16. Mal erstellten die Schülerinnen und Schüler aus dem neunten Jahrgang aus Alltagsgegenständen Experimente, die teils für anerkennendes Staunen und manchen Aha-Effekte sorgten.
Mit den MINT-Fächern ist das ja so eine Sache, die einen lieben sie, andere machen, wenn möglich lieber einen Bogen darum. Ganz anders lief es am Donnerstag, 15. Oktober, in der „Experimenten-Schmiede“ von Lehrer Volker Wübbold.
Der gesamte neunte Jahrgang, also die Klassen 9a, 9b und 9c, waren am Projekttag beteiligt. Nachdem sich die Jugendlichen in Kleingruppen vorab für eins der über 20 zur Wahl stehenden Experimente entschieden hatten, galt es, quasi als Hausaufgabe, Alltagsgegenstände mitzubringen, mit denen das Projekt in der Schule umgesetzt werden konnte.
So wurden Getränkedosen, Plastikflaschen, Fäden, Klebband, Holzlatten oder Schläuche verwendet, um unter anderem Wasserräder, Turbinen, Klopfspechte bis hin zu einer Murmelbahn, einem Solarmotor, einem Luftschiff und einem Katapult in Handarbeit zu erstellen.

„Man will als Lehrer ein positives Erlebnis im naturwissenschaftlichen Bereich vermitteln, so musste mit den vorhandenen Materialien auch ausprobiert und Dinge neu überdacht werden, bis am Ende alles gut funktioniert hat“, so Volker Wübbold, der Physik und Mathematik unterrichtet.

Viel Anerkennung gab es bei der Präsentation der Experimente dann von den Schülern und Schülerinnen der fünften Klassen, die sich viel von den „Großen“ demonstrieren ließen und eifrig Fragen stellten. Zur weiteren Erklärung gab es zudem Plakate, auf denen die Versuche genau dargestellt waren.



















