Werne. Die Fotoreise durch Alt-Werne war wieder ein voller Erfolg. Zum zweiten Teil des Stadtspazierganges zu den Gaststätten in Werne war die Westfälische Stube im Museum bis auf den letzten Platz gefüllt.
Durch die Bilder wurden viele Erinnerungen geweckt. Über Kicker- und Billardabende wurde genauso erzählt wie über Knobelrunden und Kegelpartien. Paul (Sen.) Fränzer´s Zigarre kam natürlich ebenfalls zur Sprache.
Wo gab es die ersten Pommes in Werne? Wie ging es im Kult-Imbiss „Dreier“ an der Bonenstraße zu? Zeitweilig wurde es so lebhaft, dass die hinteren Reihen um mehr Ruhe baten.
Als sich das Gespräch um Gaststätten am Neutor drehte, wurden auch Peter Voß und Raimund Happ überrascht. Gregor Zumholz ergriff das Wort und erzählte, dass auch im Kloster Bier gebraut worden ist und zu bestimmten Anlässen wohl auch zum Ausschank kam. Noch in den 50er Jahren gab es Wallfahrten von Dortmund zur Schmerzhaften Madonna im Kloster. Vielleicht wurde auch vor dem Krieg den Pilgern Bier ausgeschenkt. In Bayern ist das heute noch Tradition.
Am Ende des Abends freuten sich alle auf die Fortsetzung im November.

















