Werne. Der bisherige Bauern- und Handwerkermarkt heißt seit diesem Jahr Herbst-Markt. Dennoch freuten sich die Besucherinnen und Besucher in der Innenstadt von Werne an über 50 Ständen über viele bekannte Gesichter und die Angebote einiger Neuzugänge.
Von farbenfrohen Hinguckern wie Kürbissen und Dekorationen bis hin zu Schmuck und Textilien sowie kulinarischen Genüssen und Vorführungen – es gab auf dem Marktplatz, der Steinstraße und dem Kirchplatz viel zu sehen.
Zwischen 10.30 und 13.30 Uhr wurde es in der Innenstadt besonders voll. Das belegten auch die Zahlen der digitalen Passantenfrequenzmessung in der Steinstraße. Die Resonanz an den Ständen fiel unterschiedlich aus. Der Brezelstand war zum Ende quasi leergekauft, andere Anbieter nahmen dagegen viel Ware wieder mit nach Hause.
„Viele waren sehr zufrieden, andere schildern, dass es hätte besser laufen können“, so Markus Schnatmann, bei Werne Marketing für die Ausrichtung von Veranstaltungen und Märkten zuständig. Die Nachfrage nach der Veranstaltung war groß. „Wir hatten keinen einzigen Platz mehr frei. Es gab noch Anfragen, die wir leider absagen mussten. Das war auch schon mal anders.“

Seine Premiere in Werne feierte Stephan Lütke Volksbeck. Der Dülmener bot künstlerische Deko-Holzhäuser aus eigener Produktion an. Auch Honig hatte er zum Herbst-Markt mitgebracht. „Wir passen das Angebot saisonal an. Im Frühjahr gibt es mehr Dekorationen für draußen, jetzt geht es mehr in den Innenbereich. In Kürze kommen dann die Winterlandschaften dazu“, sagte Stephan Lütke Volksbeck.
Für eine Attraktion der ganz anderen Art sorgte die „Bruderschaft der Klinge“, eine Interessengemeinschaft aus der Lippestadt, die sich dem historischen Fechten beziehungsweise Schwertkämpfen verschrieben hat. In authentisch schweren und alten Schutzrüstungen traten einige der Akteure gegeneinander an.

Im Schatten der St. Christophorus Kirche waren so immer wieder spektakuläre Einlagen zu sehen. „Wir freuen uns über Menschen, die sich dafür interessieren und bei uns mitmachen möchten. Eine gewisse körperliche Fitness ist hilfreich, wenn nicht, dann bringen wir die rein“, so Jens Weidemann von der Bruderschaft mit einem Lächeln.





















