Werne. Tiefer in Wernes Stadtgeschichte eintauchen und dabei kompakt Neues entdecken? Dazu laden die Veranstaltungen „Geschichte(n) und Kaffee. Sonntagsführungen im Stadtmuseum“ ins Stadtmuseum Werne ein.
Jeweils am letzten Sonntag im Monat wird in einer Kurzführung von circa 30 Minuten jeweils ein Einzelthema aus den Ausstellungen betrachtet. Anschließend besteht die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee oder Tee sowie einer kleinen Stärkung in der Westfälischen Stube über das Gehörte ins Gespräch zu kommen.
Am Sonntag, 29. März, um 15 Uhr geht es unter dem Titel „Werne und Napoleon“ um die einschneidenden Veränderungen, die mit der Invasion Napoleons Anfang des 19. Jahrhunderts über Werne hereinbrachen. Die Teilnahme kostet pro Person fünf Euro, das Heißgetränk ist im Preis inbegriffen.
Anfang des 19. Jahrhunderts wechselte Werne mit den Eroberungen Napoleons erstmals in seiner Geschichte den Landesherren und stand für einige Jahre unter französischer Herrschaft. Zahlreiche Neuerungen mussten verkraftet werden, Handel und Verkehr sowie das ganze öffentliche Leben wurde neu geordnet. Zwar hielt die französische Ära nicht lange an, schon 1815 fiel Westfalen und damit auch Werne endgültig an das Königreich Preußen, doch die Spuren der napoleonischen Neuerungen sind bis heute zu spüren.
„Die Dauerausstellungen im Stadtmuseum geben Einblicke in rund 1.000 Jahre Stadtgeschichte. Nicht alles können wir da vertieft abbilden. Mit den sonntäglichen Kurzführungen bieten wir die Möglichkeit, etwas mehr in die Tiefe zu schauen, ohne dass man gleich eine ganze Gruppenführung buchen muss“, erklärt Museumsleiter Flemming N. Feß die Idee hinter „Geschichte(n) und Kaffee“.






















