Werne. „Ich wusste gar nicht, was ich sagen soll…“ Viele Menschen kennen dieses Gefühl: Man begegnet einer Person in Trauer – und plötzlich ist da Unsicherheit. Was sage ich? Was ist passend? Mache ich vielleicht etwas falsch? Manche weichen aus, weil sie Angst haben, etwas Falsches zu sagen oder vielleicht mit Tränen konfrontiert zu werden. Gleichzeitig wünschen sich viele Trauernde genau das Gegenteil: Gesehen zu werden, über den Verlust zu sprechen, nicht allein zu sein.
Die Angebote der Hospizgruppe Werne im Bereich Trauer richteten sich bisher ausschließlich an die trauernden Menschen selbst. Einzel-Trauerbegleitungen, Friedhofsgespräche, Spaziergänge und Wanderungen für Trauernde – überall erzählen die Menschen von den Erfahrungen, die sie als Trauernde mit ihrem Umfeld machen. Von Mitgefühl, Empathie und hilfreicher Unterstützung, aber auch von gemieden werden, hilflosen Floskeln und „guten“ Ratschlägen, die manchmal sogar verletzend sind. Häufig steckt dahinter mangelnde Erfahrung und Unsicherheit im Umgang mit Trauernden.
Das Mutmachseminar der Hospizgruppe Werne e.V. richtet sich an Menschen, die sicherer werden möchten in der Begegnung mit Trauernden. Es vermittelt Basiswissen über den Prozess der Trauer und lädt dazu ein, im Austausch mit anderen mutiger zu werden und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen, Trauernde zu unterstützen.
Das kostenfreie Seminar findet statt am Freitag, 18. September, von 14 bis 18 Uhr im Christophorus Pfarrheim Werne, Kirchhof 2.
Die Hospizgruppe bittet um Anmeldung unter 02389 7797 301 oder kontakt@hospizgruppe-werne.de.





















